23.09.2015

Studien belegen: Beacons erhöhen Besucherzahlen am Point of Sale. Relevante Coupons, die via Beacon-Technologie aufs Smartphone ausgespielt werden, erhöhen die Zahl der Ladenbesuche von Konsumenten um 23 Prozent. Außerdem verlängert sich die Aufenthaltsdauer am Point of Sale um 31 Prozent, wenn Verbraucher eine Beacon-Nachricht mit Coupon erhalten. Aktuell unterstützen bereits mehr als 85 Prozent aller Smartphones und Tablets den Standard – Tendenz steigend.

 

Für Beacon-Projekte im Handel ist es enorm wichtig, auf Service und Beratungskompetenz zu setzen. Plumpe und aufdringliche Push-Nachrichten funktionieren langfristig nicht. Lediglich über relevante Rabatte oder Angebote können Unternehmen sich via Push etablieren. Doch auch hier gilt: Weniger ist meistens mehr.

Erst verstehen, dann pushen

Fragen Sie Ihre Kunden, welche Angebote sie sich wünschen und lernen Sie das Verhalten Ihrer Zielgruppe am PoS kennen. Nutzen Sie die Daten, die Ihnen der Einsatz von iBeacon bietet und optimieren Sie so die User Experience. Auf diese Weise erhalten die Kunden bessere Angebote und Sie bekommen das Vertrauen ihrer Nutzer.

Technologien sind in den vergangenen Jahren immer besser geworden und es ist heute viel einfacher, Daten effektiv zu sammeln, zu analysieren und für Marketingzwecke einzusetzen. Das Content Management System der Website kann heutzutage problemlos mit dem Store-System verbunden werden. Auch Daten von Wearables wie z.B. Smartwatches können eingespeist und ausgewertet werden. Durch In-store-Bewegungsprofile via Beacon lassen sich schnell und einfach wertvolle Informationen sammeln, die zur Personalisierung von Content oder Kampagnen genutzt werden können.

Mithilfe von Beacons lassen sich vielfältige Anwendungsfälle abdecken:

  • Individuelle Begrüßung bzw. Ansprache der Kunden vor Ort
  • Personalisierte Werbung (Proximity Marketing)
  • Loyalty- & Bonusprogramme
  • Mobile Payment
  • Präzise Indoor-Navigation
  • Automatisierung von Herstellungs- & Dienstleistungsprozessen
  • Verfolgung von Produkten
  • uvm.

So funktioniert iBeacon

Für die Datenübertragung greift iBeacon auf die weit verbreitete Bluetooth Low Energy-Technik (BLE) zurück. Sobald sich ein kompatibles iOS- oder Android-Endgerät einem Beacon nähert, empfängt dieses eine eindeutige Kennung und gibt das Funksignal an die entsprechende App des Anbieters weiter. Nach erfolgreicher Verbindung wird eine in der Applikation hinterlegte Aktion, die im Vorfeld vom Beacon-Besitzer festgelegt wird, ausgelöst.

Die BLE-Technologie wird häufig mit NFC verglichen, doch dieser Vergleich hinkt auf vielen Ebenen. NFC kommuniziert über elektromagnetische Wellen und die Reichweite von NFC ist mit knapp 20 Zentimetern deutlich geringer. BLE ist allerdings nicht primär für die Übertragung großer Datenmengen geeignet. Die Technik ist darauf ausgerichtet, kleine Datenmengen zu übertragen – das allerdings sehr effizient im Hinblick auf Geschwindigkeit und Batterieverbrauch.

iBeacon ist ein proprietärer Standard. Dennoch können sowohl Apple-Endgeräte (wie iPhone oder iPad ab iOS 7.x) als auch Android-Smartphones (ab Version 4.3) die Signale empfangen. Entwickler müssen dafür lediglich die iBeacon-Funktion in einer App integrieren oder über eine eigenständige App zur Verfügung stellen. Die App stellt dann die Kommunikation zum nächsten Beacon her.

Beacon-Kampagnen mit Sensorberg

Eine komfortable Lösung für die Verwaltung und Organisation der ausgespielten Inhalte, bietet in dieser Hinsicht der iBeacon-Kompetenzführer Sensorberg an. Analysieren Sie Versand-Statistiken und arbeiten Sie mit mehreren Kollegen an einer Kampagne – direkt über Ihren Web Browser. Über ein intelligent angelegtes Web Dashboard lassen sich Beacons und Kampagnen einfach erstellen, managen und verwalten. Nutzer des Systems können sowohl die Aktionen, als auch den ausgespielten Content, an laufende Kampagnen oder bestehende Services bedarfsweise anpassen.

Die Sensorberg Beacon Management-Plattform bietet alles, was Marketing-Verantwortliche für erfolgreiche Proximity Interaction-Kampagnen benötigen. Um Ihren eigenen Beacon zu simulieren, können Sie die Sensorberg Showcase-App nutzen. Diese funktioniert auf iOS Geräten von 4S und auf Google Nexus 6 und 9 sowie auf Samsung Geräten ab Android 5.0.

Die Software Development Kits (SDK) für iOS und Android) ermöglichen einer bereits bestehenden App, mit Beacons zu interagieren. Die Sensorberg API ist RESTful, ausführlich dokumentiert und skalierbar. Sensorberg bietet API as a service und Unternehmen können das Sensorberg Backend as a service in Ihrem eigenen Umfeld (server to server, SDK to server) einsetzen.

Fazit

Die Technik ist fit für die Zukunft, nun müssen die Unternehmen nachrüsten. Wir unterstützen Sie bei neuen Projekten und Marktlösungen auf Basis der iBeacon-Technologie. TWT arbeitet mit dem iBeacon-Kompetenzführer Sensorberg zusammen und entwickelt gemeinsam mit Ihnen ein passendes Beacon-Projekt für Ihr Geschäftsmodell. Sprechen Sie uns einfach an.