24.02.2015

Ein A/B-Testing ist im E-Mail-Marketing die ideale Lösung, um Design, Frequenz und Inhalt des Mailings zu prüfen und zu optimieren. Die zu untersuchenden Elemente werden direkt bei der Zielgruppe getestet. Im Folgenden finden Sie einen Leitfaden in Form von 10 Tipps für ein allumfassendes A/B-Testing im E-Mail-Marketing.

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A/B-Tests zählen zu den wertvollsten Marketing-Instrumenten, die sich schnell und relativ simpel umsetzen lassen. Eine intelligente Newsletter-Software ermöglicht die Messung zahlreicher Kriterien wie Öffnungsrate, Klicks oder Conversion. A/B-Tests lassen sich dabei in zwei verschiedenen Varianten erstellen.

     

  1. Split-Test an alle Empfänger: Hierbei wird die gesamte Abonnentenzahl in diverse Teilmengen aufgesplittet. Die Größe des Empfängerkreises kann dabei pro Mailing variieren. Jede Empfänger-Gruppe erhält eine Variante des Newsletters.
  2. Newsletter-Test mit Versand an das Gewinner-Mailing: Bei dieser Variante erfolgt ein A/B-Test an eine kleinere Schnittmenge der eigenen Abonnenten. Das Mailing mit den besten Öffnungsraten wird dann an die restlichen Empfänger versendet. Als E-Mail-Marketer können Sie das Erfolgskriterium selbst festlegen. Neben der angesprochenen Öffnungsrate, kann dies auch die Klickrate sein.
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Die oben genannten Optionen lassen sich zum Beispiel ideal in der Newsletter-Software Inxmail umsetzen. Die Lösung überzeugt durch hohe Leistungsfähigkeit, professionelle Funktionen sowie maximale Flexibilität. Erfahren Sie hier mehr.

10 Tipps für das A/B-Testing

1. Testen Sie mehrere Komponenten
Ob die Betreffzeile, der Versandzeitpunkt oder die Kundenansprache: Im E-Mail-Marketing lässt sich eine Vielzahl an Variablen testen. Wichtig ist zu definieren, welche Kriterien für den eigenen Newsletter tatsächlich von Bedeutung sind. Wenn Sie zum Beispiel Bilder im Mailing verschicken, macht es Sinn, verschiedene Visuals zu testen. Wird ein Produktbild besser geklickt als Personen? Wie verhalten sich die Klickzahlen, wenn Sie lediglich einen Teaser mit Link verschicken? Denken Sie in alle Richtungen.  

2. Prüfen Sie keine saisonalen Inhalte
Sonder-Newsletter zu saisonalen Events einem A/B-Test zu unterziehen ist nicht zielführend. Das beste Beispiel ist der beliebte Neujahrs-Newsletter. Sofern Sie hier keine Inhalte, sondern lediglich Grüße verschicken, lohnt sich ein Test nicht und würde das Ergebnis verfälschen. Sie sollten sich auf das Testing von Fokus-Themen konzentrieren, um Ihre regelmäßigen E-Mail-Kampagnen zu verbessern.

3. Starten Sie einen parallelen Test-Versand
Versenden Sie Ihre Newsletter-Varianten immer parallel zur gleichen Uhrzeit und am selben Tag, denn nur so ergibt sich ein valides Testergebnis. Dies gilt natürlich nicht, wenn Sie verschiedene Versandzeitpunkte testen wollen.

4. Pro Versand wird eine Komponente getestet
Für ein gelungenes A/B-Testing sollten Sie pro Versand lediglich eine Komponente testen. Das heißt, wenn Sie Ihre Betreffzeile optimieren wollen, wählen Sie einen Inhalt und konkretisieren diesen für die Varianten A und B. Zum Beispiel so:

A: Ihr Lieblings-T-Shirt für 10 Euro

B: Ihr Lieblings-T-Shirt für 10 Euro in verschiedenen Größen und Farben

Entscheidend ist, dass der beworbene Content gleich ist und sich auch in der Form der Betreffzeile nur minimal unterscheidet.

5. Richtig Auswerten: Behalten Sie Ihr Ziel im Hinterkopf
Die Daten des A/B-Testings können unter Umständen verwirrend erscheinen. Test B hat eine
Öffnungsrate von 20 Prozent ergeben, weist dafür aber eine deutlich geringere Click-Through-Rate als Test A auf? Welches Mailing kann nun als Gewinner gekürt werden? Brechen Sie die Ergebnisse runter und kehren zu Ihrem ursprünglichen Test-Ziel zurück. Wenn Sie die Öffnungsrate steigern möchten, liegt die Betreffzeile von Test B also klar vorn. Die korrekte Analyse der Daten ist entscheidend für den Erfolg. Unsere E-Mail-Marketing Experten stehen Ihnen bei der Auswertung Ihrer Daten beratend zur Seite.

6. Werten Sie nicht zu früh aus
Die ersten beiden Stunden nach dem Versand sind nicht repräsentativ. Eine gute Richtlinie ist eine Auswertung nach 24 Stunden. Nach 48 Stunden können Sie von validen Daten Ihres Mailings ausgehen.

7. Testen Sie nicht zu viel nacheinander
Auch wenn es verlockend scheint, nicht nur die Betreffzeile, sondern auch den Leitartikel und den Versandzeitpunkt einem Test zu unterziehen, sollten Sie nicht zu viele Komponenten in kurzen Abständen prüfen. Nehmen Sie sich dafür mehr Zeit, die Testings auszuwerten und
mehrwertstiftende Optimierungen daraus abzuleiten.

8. Setzen Sie Optimierungen um
Hat der Test ergeben, dass ein größeres, aufmerksamkeitsstarkes Produktbild besser geklickt wurde, ändern Sie es für Ihre zukünftigen Newsletter und führen diese Optimierung durch.

9. Test-Ergebnisse sind nicht von Dauer
Behalten Sie immer im Hinterkopf, dass die Ergebnisse der A/B-Tests nie von Dauer sind. E-Mail-Marketing und vor allem das Nutzerverhalten unterliegen einem stetigen Wandel. Meißeln Sie die Ergebnisse und Optimierungen also nicht in Stein, sondern behalten sich Ihre Flexibilität.

10. Alles wieder auf Anfang!
Sobald Sie alle gewünschten Komponenten einem Test unterzogen haben und die notwendigen Optimierungen umgesetzt wurden, beginnt das Testing von Neuem. Nur so können Sie garantieren, dass Sie stets Inhalte verschicken, die zum Nutzerverhalten Ihrer Kunden passen und sich nahtlos in die Lebenswelt der Abonnenten einfügen.

Fazit: Effizientes E-Mail-Marketing durch A/B-Tests

Wenn Sie die ersten Split-Tests durchlaufen haben, werden Sie schnell feststellen, dass sich der Aufwand lohnt. Nutzen Sie die Vorteile des A/B-Tests und optimieren Sie Ihre Newsletter-Inhalte für eine passgenaue Ansprache. Die TWT E-Mail-Marketing Experten unterstützen Sie in Redaktion und Technologie. Kontaktieren Sie uns hier.

(Quelle: marketingprofs.com)