22.03.2018

Eine der größten Stärken von KI ist es, verschiedene Kanäle und eine Vielzahl von Datenquellen integrativ zu aggregieren und analysieren. Des Weiteren kann auch die Reaktion auf die Analyse über KI gesteuert und in einem weiteren Schritt auch Prognosen erstellt werden. Grundlage für alle KI-Prozesse sind jedoch möglichst große und präzise Datenmengen.Ein aktuelles Anwendungsbeispiel im Bereich Marketing und Vertrieb sind die Chatbots. Sie können mittlerweile sehr gezielt Kundenanfragen beantworten oder klassifizieren. Außerdem sind sie zunehmend in der Lage, sich selbst weiterzuentwickeln. Schlagworte sind hier Machine Learning und Deep Learning. Auch wird ihr Einsatz kosteneffizienter und somit auch in größerer Breite möglich. 

Hürden für den Einsatz von KI

Gerade in Deutschland wird oftmals abgewartet, bis neue Technologie von Unternehmen angenommen werden, weshalb im Vergleich zu anderen Ländern noch die Dynamik fehlt. Auch fehlt bei Mitarbeitern und Führungskräften oftmals der Anknüpfungspunkt zur KI-Technologie. Dabei muss die Veränderung noch weiter gehen: Da die Technik integriert ist, müssen es auch die Teams werden, zum Beispiel im Rahmen eines B2B2C-Konzepts (auch B2X oder B2E), da sich klassische Vertriebswege zunehmend auflösen. Der Einsatz von KI muss also ein Change Management Prozess sein, der mit hoher Priorisierung professionell konzipiert und gesteuert werden muss: Eine klassische Management-Aufgabe also. Das wird vielerorts auch einen Kulturwandel bedeuten, der unter anderem eine hohe Fehlertoleranz, Lernbereitschaft und Eigenverantwortlichkeit voraussetzt.