05.12.2017

Qualität von Produkten und Dienstleistungen gilt für 78 Prozent der Befragten als ein wichtiges Kriterium, um Vertrauen in eine Marke zu haben. Etwa jeder Zweite möchte ein Produkt bzw. Dienstleistung erst ausprobieren, bevor er Vertrauen aufbauen kann.

Oft sind Marken auch ausschlaggebend für die Kaufentscheidung. Dabei lassen sich Verbraucher weder von schickem Design noch durch Werbung beeinflussen. Dies bedeutet, dass den Konsumenten der Inhalt wichtiger ist, als die Form oder Präsentation. Die Kaufentscheidung kann auch durch Gütesiegel oder Zertifikate positiv beeinflusst werden. Immerhin geben 68 Prozent an ihren Einkauf von solchen Kriterien abhängig zu machen.

Auch Spontaneinkäufe werden eher getätigt, wenn die Konsumenten Vertrauen in die Marke haben, dabei spielt für 67 Prozent der Befragten auch der Preis eine untergeordnete Rolle. 

Junge Zielgruppe setzt auf Markenvertrauen

Hat eine Marke erst einmal das Vertrauen der Verbraucher aufs Spiel gesetzt, wenden sich über 50 Prozent der Teilnehmer von der Marke ab. Dieser Trend wird bei Konsumenten unter 35 Jahren noch deutlicher. Für vertrauenswürdige Produkte sind sie bereit mehr Geld zu zahlen, wenden sich aber von der Marke ab, wenn sie das Gefühl haben, dass ihr Vertrauen missbraucht wurde.

Die Deutschen sind allerdings weniger markenaffin als die europäischen Nachbarn. 96 Prozent der Deutschen verlassen sich auf die eigene Erfahrung mit dem Produkt. Außerdem geben sie tendenziell eher weniger Geld für gute Marken aus.