16.12.2015

Die digitale Transformation zieht massive Veränderungen der gesamten Unternehmensstruktur nach sich. Laut der aktuellen Adobe Studie “Digital Roadblock 2015” sehen sich über zwei Drittel der deutschen Marketer in ihrem Unternehmen als wichtige Treiber des digitalen Wandels. Dies zeigt, dass die digitale Transformation kein reines IT-Thema mehr ist, sondern jegliche Fachabteilungen umfasst. “Die digitale Transformation findet nicht isoliert in einem Teilbereich eines Unternehmens statt”, fasst Achim Himmelreich, Vizepräsident des BVDW, zusammen.

Neue Technologien und klare Strukturen sind gefordert

Das Marketing kann innerhalb der digitalen Transformation eine Vorreiterrolle einnehmen und andere Abteilungen mitreißen. Die Voraussetzung dafür ist, dass Marketer bereit sind, neue Technologien einzuführen, um Erfolg zu haben. Eine klare Strategie ist dabei von Nöten, um die Vielzahl der neuen Herausforderungen zu meistern. Marketing-Experten analysieren dafür die Bedürfnisse der Zielgruppe und leiten stringente Maßnahmen ab. Kampagnen, die von relevanten Kundengruppen wahrgenommen werden, sind entscheidend für den langfristigen Unternehmenserfolg. Tools und mobile Endgeräte helfen dem Marketing dabei die Lebenswelt der Verbraucher zu durchdringen. Mobile Werbung ist ein entscheidendes Element, um Nutzer dort zu erreichen, wo sie sich aufhalten. Durch die Digitalisierung verschwimmen die Grenzen zwischen traditionellem und digitalem Marketing immer mehr.

4 zentrale Tipps für Ihre digitale Transformation

  1. Wenn Marketing und IT in Unternehmen kollaborativ zusammenarbeiten, lassen sich wahre Markenerlebnisse schaffen. Die komplexe Customer Journey sowie die Anforderungen an das Marketing werden fachübergreifend gemeistert.

  2. Das Marketing-Budget verschiebt sich in Richtung technischer Lösungen, die eine umfassende Customer Experience ermöglichen.

  3. Echtzeit-Marketing wird mit neuen digitalen Marketing-Kanälen wie Instagram und CO. kombiniert. Tools, die ein Community Management in Realtime ermöglichen, werden unerlässlich, um auf Kundenanfragen im Social Web unmittelbar zu reagieren.

  4. Smart Data ist das A und O: Die personalisierte Kundenansprache wird auch 2016 prägen und viel stärker in den Fokus der Marketing-Kommunikation rücken. Dies lässt sich nur durch datengetriebenes Marketing erreichen, über das sich Kundendaten sammeln, analysieren und aufbereiten lassen.

Fazit

Durch eine kanalübergreifende Kommunikation und Steuerung, lassen sich Marketingkanäle effizient nutzen. Nur wer es schafft, die richtigen Interessenten über den richtigen Kanal mit der richtigen Botschaft zu erreichen, wird langfristig erfolgreich bleiben. Vorreiter sind derzeit der Handel, die Automotive- und Telekommunikationsbranche sowie der Automotive-Sektor. Nachholbedarf besteht noch im Industrie- und Gesundheitssektor. Doch fast 70 Prozent der Unternehmen weltweit wollen zeitnah stark mit digitalen Lösungen experimentieren. Dafür sind Flexibilität, Mut und ein konkreter Strategieplan gefragt. Wir beraten Sie gerne als Architekten der digitalen Transformation.

 

(Quelle: Adobe/Frau Wenk)