01.12.2017

Einsatz im Büroalltag

Im Büroalltag könnten intelligente Lösungen viele Aufgaben erleichtern und Mitarbeiter bei der Kommunikation mit den Kollegen unterstützen. So kann das System beispielsweise Nachrichten filtern und nach wichtigen und weniger relevanten Mitteilungen priorisieren. Der größte Vorteil von KI ist, dass das System lernfähig ist. Anhand der Reaktion des Nutzers analysiert die KI, ob die Priorisierung richtig war und speichert diese Information ab. Im Laufe der Zeit lernt die Software die Präferenzen des Anwenders kennen und kann die Einteilung gezielter vornehmen.

Künstliche Intelligenz als digitale Assistenz

Die kognitive Technologie kann erkennen mit welcher Stimmung beispielsweise eine E-Mail transportiert wird. Das System zeigt dann Passagen auf, die möglicherweise zu Irritationen führen könnten. Der Absender hat dann die Möglichkeit diesen Teil weniger hart zu formulieren. Doch der digitale Assistent ordnet nicht nur E-Mails und Chatnachrichten, er könnte beispielsweise auch simultan übersetzen. Dies ermöglicht eine schnellere und einfachere Bearbeitung von Projekten, an denen Mitarbeitern mit unterschiedlicher Sprache arbeiten.

Chatbots in der internen Kommunikation

Viele Unternehmen binden bereits Chatbots für ihren Kundenservice ein. Experten glauben, dass Bots auch in der internen Kommunikation einen Mehrwert bieten können. Insbesondere bei standardisierten Vorgängen, wie etwa Reisekostenabrechnungen, sehen sie Potenzial. Denn auch hier tauchen bei den Mitarbeitern immer wieder die gleichen Fragen auf, die mit einem Chatbot schnell beantwortet werden können. Dadurch wird der Arbeitsprozess optimiert und auch neue Mitarbeiter können so schnell und autark an bestimmten Abläufen arbeiten.

Damit die Chatbots als digitale Assistenten genutzt werden können, müssen Unternehmen sie mit ihren vorhandenen Systemen verknüpfen. Die Bots müssen in der Lage sein, Daten aus den Systemen zu lesen und einzugeben. Mit Robotic Process Automation (RPA) funktioniert dies am besten. RPA simuliert quasi den Nutzer vor dem Computer, der die Daten in die Software eingibt. Da sich die Systeme meist dem Nutzer anpassen, wird der Umgang mit Chatbots und digitalen Assistenten an Normalität gewinnen.