20.12.2017

Mit der Digitalisierung müssen Unternehmen die verschiedensten Fach- und Technologieabteilungen vernetzen. Dadurch werden Zusammenarbeit, Produkte und Dienstleistungen immer komplexer. Auch die Ansprüche und Bedürfnisse der Kunden steigen mit zunehmender Komplexität. Daher brauchen Unternehmen ein neues strategisches Denken, um die Digitalisierung zu meistern.

Sechs Punkte, die eine gute Strategie ausmachen

Der Kunde ist König

Auch digitale Produkte und Dienstleistungen müssen sich an die Bedürfnisse der Kunden anpassen. Insbesondere Digital Natives sind als Zielgruppe für Unternehmen interessant. Sie sind vernetzt und tauschen sich über Produkte im Internet aus. Sie erwarten einen umfassenden Kundenservice und Self-Service-Angebote. Die Strategie sollte deshalb den Kunden mit einbeziehen.

Experimentieren Sie 

Innovationen lassen sich nicht planen. Daher ist es wichtiger mit verschiedenen Varianten zu experimentieren und aus den Ergebnissen neue Erkenntnisse zu ziehen. Die Bedürfnisse der Kunden ändern sich ständig, daher müssen auch Unternehmen ihre Strategie kontinuierlich anpassen, neue Hypothesen aufstellen und ausprobieren. Die Digitalisierung ermöglicht es Daten zu analysieren und damit personalisierte Angebote für unterschiedliche Zielgruppenansprache zu erstellen.

Wert der Daten schätzen

Neue Technologien ermöglichen es große Datenmengen auszuwerten. Daraus lassen sich beispielsweise Erkenntnisse über das Kundenverhalten, interne Prozesse und Produkte ziehen. Datengetriebene Prozesse können genutzt werden um exakte Empfehlungen auszusprechen und Gruppen zu segmentieren. Daraus ergibt sich ein wirtschaftlicher Vorteil für das Unternehmen sowie ein Nutzen für den Kunden.

Klares Wertversprechen

Unternehmen müssen das Kundenbedürfnis in den Mittelpunkt ihrer Strategie stellen. Das heißt Kunden erwarten von Produkten und Dienstleistungen einen Nutzen und Mehrwert. Unternehmen sollten daher ihr Wertversprechen, dass sie in der Kundenkommunikation benennen einhalten. Durch Kundenfeedback, Erfahrung und äußere Einflüsse kann das Wertversprechen sich wieder wandeln und muss dann erneuert auf die Kunden angepasst werden.

Neuausrichtung der Wettbewerbsstrategie

Mit der digitalen Transformation ergeben sich auch neue Geschäftsmodelle. So kann es sein, dass Konkurrenten in einigen Bereichen zu Partnern werden, während sie in anderen Bereichen wieder Wettbewerber sind. Unternehmen sollten deshalb auch undenkbare Situationen in ihrer Wettbewerbsstrategie berücksichtigen und Netzwerkeffekte nutzen.

Kulturellen Wandel vorantreiben

Für traditionell etablierte Unternehmen kann die digitale Transformation eine Herausforderung darstellen. Das Unternehmen muss einen kulturellen Wandel durchlaufen. Wichtig ist es auch Mitarbeiter mit einzubeziehen und ihnen die Auswirkungen der Digitalisierung aufzeigen. Folgende Aspekte führen zum erfolgreichen Wandel.

  • Etablierung von agilen Prinzipien, um bewegliche Ziele zu erreichen
  • Durch positive Fehlerkultur eine Kultur der Neugier schaffen
  • Bereichsübergreifende Zusammenarbeit mit Experten 
  • Offenheit für Kooperationen mit potentiellen Konkurrenten 


Von der Strategie zur Transformation

Die genannten Bereiche können nicht getrennt voneinander betrachtet werden und greifen ineinander über. Um die digitale Transformation erfolgreich umzusetzen ist eine digitale Strategie unerlässlich. Agile Arbeitsprozesse und Veränderungswille werden immer bedeutender. Daher ist es auch wichtig Prozesse und Gewohnheiten regelmäßig zu hinterfragen und die Strategie bei Bedarf auf Veränderungen anzupassen.

Wollen Sie mit Ihrem Unternehmen die digitale Transformation anpacken? Sprechen Sie uns an, unsere Experten beraten Sie gerne.