05.04.2016

Laut einer aktuellen Studie sind durchschnittlich zwischen 10 bis 30 Apps auf dem Smartphone eines Users installiert. Dabei hat jeder sechste Nutzer sogar mehr als 30 Anwendungen installiert. Davon werden allerdings nicht alle täglich genutzt. Push-Nachrichten erinnern User effektiv daran, wieder mit der App zu interagieren.

Personalisierung kommt an

Wie Studien zeigen, erlauben User die Funktion “Push” eher auf ihrem Device, wenn sie mit ihrem eigenen Namen angesprochen werden. Mit einer gezielten Ansprache erhalten die User eine vertrauensvolle und private Mitteilung. Da diese Option jederzeit über die Einstellungen abgestellt werden kann, sollte die Nachricht echten Mehrwert enthalten. Botschaften werden anhand hinterlegter Daten ihrer Nutzer entsprechend individualisiert.

5 Tipps für erfolgreiche Push-Nachrichten:

  • Zeitliche Frequenz: Betrachten Sie zunächst die zeitliche Nähe zu den Ereignissen  und halten Sie die verschiedene Zeitzonen Im Blick. Empfehlenswert ist die Erinnerung per Push einmal täglich nach sieben Tagen Inaktivität des Users.

  • Weniger ist mehr: Bei zu vielen Mitteilungen besteht die Gefahr, dass der User die Nachrichten abbestellt oder gar die App deinstalliert. Senden Sie daher höchstens drei Mal in der Woche eine Push-Mitteilung.

  • Relevanz erschaffen: Bringen Sie echten Mehrwert, um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu steigern. Das können Angebote, Erinnerungen oder neue App-Features sein, welche Sie dem User vorstellen möchten.

  • Nutzerdaten auswerten: Personalisierte Nachrichten können Sie nur erstellen, wenn Sie Ihre Nutzer kennen. Verwenden Sie dazu Tracking-Tools wie Webtrekk oder Webtrends für Apps und analysieren Sie, welche Bedürfnisse Ihre User haben.

  • Reminder setzten: Halten Sie Ihren Nutzer auf dem Laufenden, sodass er nicht selbst aktiv werden muss. Interessante und aktuelle News können Sie per Push direkt zum Anwender streuen.

 

Ein praktisches Beispiel: Die Warenkorb-Push-Mitteilung

Eine  “Du hast im Warenkorb etwas vergessen”– Nachricht ist unpersönlich und tausendfach generiert, die der User vorraussichtlich wegklicken oder übersehen wird. Sie schafft keinen Anreiz, um die App erneut zu öffnen. Ein Beispiel für eine optimierte Variante ist: “Dein Produkt erwartet dich im Warenkorb, wenn du es bist heute 20 Uhr kaufst, bekommst du 10 Prozent Rabatt auf diesen Artikel.”

Diese kurze Nachricht vermittelt dem Nutzer, dass er durch das erneute Öffnen der App einen zusätzlichen Vorteil erhält. Wichtig ist die Zusammenarbeit von Marketing, Produktmanagement und IT. Nach dem Klick auf die Push-Mitteilung sollte der Kunde zur App gelangen und das angepriesene Angebot nutzen können. Stimmen Sie Nachrichtentext und Landingpage daher sorgfältig aufeinander ab.

Fazit

Push-Nachrichten eignen sich ideal, um Usern die App wieder ins Gedächtnis zu rufen. Mit abgestimmten Angeboten und kurzen Texten erhöhen Sie die Interaktionsrate Ihrer Nutzer. Doch jede Push-Nachricht sollte zudem auf das passende Device abgestimmt sein und fehlerfrei ausgespielt werden. Die Mobiloptimierung spielt für Apps daher eine wichtige Rolle. Wir beraten Sie gerne zu Apps und wie Sie Push-Nachrichten erfolgreich nutzen können.