15.09.2016

Verbraucher achten mehr denn je auf einen bequemen Einkauf – in der Regel vom Smartphone oder Tablet aus. Die Digitalisierung gibt ihnen die Möglichkeit, Preise zu vergleichen und sich umfassend vor einem Einkauf zu informieren. Dies belegen die folgenden Fakten:

  • 65 Prozent der Deutschen besitzen ein internetfähiges Handy
  • Jeder Fünfte greift im Supermarkt zum Mobiltelefon und vergleicht Preise oder recherchiert Informationen
  • Circa die Hälfte der Suchanfragen auf Google.de wird über mobile Endgeräte ausgeführt

Mobile Präsenz zeigen

Durch den Siegeszug der Smartphones sind vielfältige Kundenkontaktpunkte entstanden.
Kunden erfreuen sich beim Einkaufen vor allem über mobile Services. Dies kann ein kostenfreies WLAN sein oder die Möglichkeit Waren mobil am PoS zu bestellen. Interaktive Displays am PoS, die zusätzliche Produktinformationen liefern, sind ebenfalls beliebt.
Wie finden mobile Nutzer ihren Weg in Ihren Store? Indem Sie relevante Informationen zur richtigen Zeit liefern. Lokale Produktanfragen oder die Suche nach Angeboten in der eigenen Stadt zeigen, dass Kunden einen sogenannten “I want to buy-Moment” haben. Der Vorteil: Die User sind nicht auf eine Marke oder einen speziellen Händler fixiert, sondern wählen den Händler, der die passenden Informationen bei Google liefert. Um den Erfolg von Suchanzeigen zu messen, bietet Google eine Technologie, mit der Händler nachvollziehen können, ob mobile Nutzer nach dem Klick auf die Anzeige den beworbenen Point-of-Sale auch besucht haben. So wird eine Brücke zwischen Online- und Offline-Welt geschlagen.

Sei es ein Kauf in der App des Anbieters oder der Gang in den Store: Für Retailer ist es unerlässlich geworden, Kunden mobil abzuholen.

Dafür ist folgendes notwendig:

  • Mut, bestehende Organisationsstrukturen zu verändern
  • Nahtloses Marken- und Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg schaffen
  • Funktionales Design für mobile Anwendungen kreieren
  • Usability als Qualitätsmerkmal definieren– die Nutzung sollte so einfach wie möglich sein

Geschäftsmodelle anpassen

Retailer, die mobile Kunden binden wollen, müssen bestehende Geschäftsmodelle anpassen. Nur, wer das Kerngeschäft um mobile Modelle erweitert und Markenerlebnisse über alle Kanäle hinweg schafft, wird auf lange Sicht erfolgreich sein. Verbraucher erwarten interaktive Showrooms, mobil-optimierte Einkaufswelten, Apps mit Mehrwert uvm. Die “Mobile First-Denkweise” gehört zum A und O im Handel von morgen.

Die klügsten und innovativsten Entscheider im Retail werden auf virtuelle Kundenerlebnisse, mobile Einkaufshelfer und innovative Technologien setzen. Dazu ist das kontinuierliche Verfolgen einer Digitalstrategie unabdingbar. Wir unterstützen Sie gerne dabei.