19.05.2015

Rund 83 Prozent der Deutschen surfen regelmäßig im Internet – ob zur Informationssuche, zum Online-Shopping oder zur Kommunikation. Mit circa 2,6 internetfähigen Endgeräten, darunter auch verstärkt Smartphones und Tablets, wird die optimale Auffindbarkeit Ihrer Website zu einem Thema, um das kein Weg mehr vorbei führt. Damit Ihre Produkte und Services optimal gefunden werden, zeigen wir Ihnen Hintergründe und Tipps zum Thema Mobile SEO.

Schon Ende 2014 wurden mobilfreundliche Websites mit der “Für Mobilgeräte”-Kennzeichnung dargestellt, um Suchenden zu zeigen, ob die Seite für mobile Endgeräte optimiert ist:

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Das Google Update zum 21. April 2015 sorgte in der Online-Branche für einen Aufschrei – sogar von einem Mobile-Geddon war die Rede. Google wertet ab sofort die Mobilfreundlichkeit von Websites als relevantes Ranking-Kriterium.

Doch generell ist dieser Schritt nur logisch: Angesichts der steigenden User-Zahlen von mobilen Endgeräten stieg die Bedeutung von mobil optimierten Website bereits in den vergangenen Jahren drastisch an. Um die „Usability“ für mobile User weiterhin zu stärken, war die Änderung des Google-Alghorithmus letztlich nur die Bestätigung einer bereits gängigen Tendenz – ein Weckruf für alle Website-Betreiber, die das Thema Mobile SEO bis dato noch nicht auf dem Schirm hatten.

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Was ist Mobile SEO?

Bei der mobilen Suchmaschinenoptimierung geht es darum, die Infrastruktur der Website so zu gestalten, dass die Inhalte optimal auf mobilen Endgeräten wie Smartphones, Tablets etc. angezeigt werden. Ziel ist es, dass der User in puncto Usability keinerlei Unterschiede zur regulären Desktop-Version erkennt, das heißt alle Funktionen der Website für ihn erlebbar sind. Ist Ihre Website mobile-gerecht? Unter folgendem Link können Sie testen, ob Ihre Website bereits ausreichend für mobile Endgeräte optimiert ist:

bit.ly/1EVi9R3

Möglichkeiten einer mobilen Darstellung

Der Responsive Design Ansatz wird offiziell von Google empfohlen und stellt eine mehrerer Möglichkeiten dar, um die Internetpräsenz für mobile User vollständig nutzbar zu machen. Im Folgenden werden drei verschiedene Varianten vorgestellt und die jeweiligen Vor- und Nachteile gegenübergestellt.

Responsive Design

Unter Responsive Design versteht man die automatische und dynamische Anpassung der auf der Website dargestellten Inhalte für mobile Endgeräte. Dabei richtet sich das Design der Seite auf die verfügbare Größe des Displays aus, das heißt neben der Darstellung der tatsächlichen Texte, Bilder und Videos passt sich unter anderem auch die Navigation individuell dem Endgerät an. Aus HTML-Sicht handelt es sich bei der mobilen Version um eine 1:1 Kopie der Desktop-Variante, lediglich die CSS-Angaben sorgen für den grafischen Unterschied.

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Desktop-Version vs. Responsive Design

Dynamic Serving

Ähnlich wie beim Responive Design werden die Inhalte der Website für mobile User auf der gleichen URL bereitgestellt. Jedoch ändert sich beim Dynamic Serving je nach Nutzererkennung des Endgeräts der HTML-Code, das heißt der Quelltext der mobilen Website auf einem Tablet unterscheidet sich von dem auf einem Smartphone.

Seperate Mobile-Website

Bei dieser Variante wird ein mobiler Spiegel der Seite aufgesetzt, das heißt die Website ist für mobile User unter einer anderen URL erreichbar (zum Beispiel  m.beispiel.de).

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App-Indexierung und Store-Optimierung

Neben der klassischen Internetpräsenz setzen viele Unternehmen verstärkt Apps ein. Im Februar 2015 knackte die Anzahl der Apps im Google Play Store die 1.500.000 Marke – Tendenz steigend. Ein wichtiger Ansatzpunkt, der ohne Optimierung ebenfalls nicht zu dem geplanten User-Erlebnis führt: Neben der optimalen Umsetzung und Indexierung der Apps sollte vor allem die optimale Auffindbarkeit der Applikation im Google App Store ein zentrales Ziel sein. Denn wie sollen User die Services einer App nutzen und somit positive Effekte für das Unternehmen spürbar sein, wenn sie erst gar nicht darauf aufmerksam werden?

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