25.07.2011

Die mobile Internetnutzung steigt in Deutschland weiter an. Ein Drittel der Bevölkerung surft mobil auf Smartphone und Co. Vor allem Besserverdiener nutzen das mobile Internet. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und des Marktforschungsinstituts YouGov Deutschland.

 

2008 gaben bei derselben Studie 21 Prozent der Deutschen an, Interesse am mobilen Internet zu haben. Drei Jahre später sind es 12 Prozent mehr. Die Internetnutzung findet stetig über mobile Endgeräte statt, so YouGov-Vorstand Geißler. Grund dafür sei der Umstieg auf Smartphones mit Datenflatrate.

Wachstum bei älteren und weiblichen Smartphone-Besitzern

Bei der Altersverteilung gibt es keine Überraschungen: 65 Prozent der 16- bis 24-Jährigen stehen dem mobilen Surfen offen gegenüber. Je älter die Befragten, desto geringer wird das Interesse. Nur 17 Prozent der über 55-Jährigen wünschen sich, mit dem Handy surfen zu können. Eine Männerdomäne ist das mobile Internet schon lange nicht mehr: Frauen zeigen deutlich mehr Interesse als noch drei Jahre zuvor. 31 Prozent surfen mit Smartphone und Co..

Hälfte der Besserverdiener surft mobil

Hinsichtlich des Einkommens zeigt sich eine klare Tendenz: Je höher das Nettoeinkommen, desto größer das Interesse am mobilen Internet. 49 Prozent der Nutzer mit einem Nettoeinkommen über 4000 Euro surfen über ihr mobiles Endgerät.

 

Für die Analyse wurden 1.142 Bundesbürger ab 16 Jahren befragt. Bereits im Juni 2011 stellte der BVDW mit Google Deutschland fest, dass 12 Millionen private Smartphone-Nutzer mobil unterwegs sind.