22.12.2016

Die Anzahl der vernetzten Geräte soll bis 2020 auf weltweit 30 Milliarden steigen. Derzeit liegt die Anzahl laut IDC bei 12 Milliarden. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen ist es umso bedenklicher, dass erst jedes dritte Unternehmen bis dato ein Internet-of-Things-Projekt umgesetzt hat.
Durch IoT-Projekte können zum Beispiel Abweichungen in industriellen Prozessen oder Defekte an Maschinen rechtzeitig erkannt und behoben werden. Von zentraler Bedeutung ist das Wissen und der richtige Umgang mit den Daten, um das volle Potenzial von IoT auszuschöpfen.

Use Case Gesundheitsbranche

Das Gesundheitswesen ist ein starker Treiber des Internet der Dinge. Über Wearables können Patienten überwacht und deren Gesundheitsdaten aufgenommen und ausgewertet werden. Gesundheitstracker am Körper können bereits Daten während einer Fahrt ins Krankenhaus an Ärzte übertragen werden, sodass eine noch schnellere und genauere Behandlung vor Ort möglich ist.

Der Datenflut Herr werden

Die Vernetzung bedingt eine Informationsflut, die das Datenmanagement von Unternehmen vor Herausforderungen stellt. Fast 90 Prozent der Befragten einer Studie geben an, dass ein passendes Konzept zur Verwaltung und Analyse der Daten entscheidend zum Geschäftserfolg beitragen wird. Dabei rückt für Entscheider folgende Fragestellung in den Fokus:

  • Welchen Mehrwert kann das Unternehmen aus den Datensätzen ziehen?
  • Welche Erkenntnisse lassen sich daraus ableiten?

Die passende Plattform auswählen

Die Basis für das Management von vernetzten Objekten ist eine IoT-Plattform. Über diese läuft das Gerätemanagement, die Vernetzung der Objekte und die Analyse der Daten ab. Über 60 Prozent planen in den kommenden zwei Jahren die Einführung einer Internet of Things-Plattform. Eine IoT-Plattform sollte dabei folgende Kriterien erfüllen:

  • Offene Schnittstellen
  • Ausrichtung auf Kompatibilität
  • Analyse und Verarbeitung der einlaufenden Informationen
  • Sicherheit der vernetzten Objekte

Kostenvorteile als Hauptgrund für IoT

Internet of Things-Projekte verbessern die interne Effizienz und reduzieren Kosten. Zu den weiteren Gründen zählen:

  • Geringere interne und externe Wartungskosten
  • Optimierte Produktivität
  • Erschließung neuer Umsätze
  • Vorsprung im Wettbewerb
  • Gesteigertes Verständnis über das Nutzerverhalten
  • Anbieten von innovativen Produkten und Services

Fazit

Das Internet der Dinge ist ein Schlüssel für die digitale Transformation. IoT ermöglicht neue Angebote für Kunden, optimiert Prozesse und treibt den industriellen Fortschritt voran. Unternehmen, die frühzeitig auf IoT-Projekte setzen, sichern sich Wettbewerbsvorteile. Wir helfen Ihnen dabei.