23.10.2012

Kraft hat ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, mit dem US-amerikanische Käufer in ausgewählten Supermärkten zusätzliche Produktdetails und Funktionen via NFC (Near-Field-Communication) erhalten konnten. Für das Projekt wurden RFID-Chips in zusätzlichen PoS-Aufstellern vor einer Käsesorte und Nabsico Cookies platziert. Die Zusatzinformationen, wie Rezeptideen, Inhaltsstoffe oder der Download einer App, konnten von NFC-fähigen Smartphones gelesen werden.

 

Die Interaktionsrate mit NFC lag bei diesem Projekt deutlich höher als die, von vergleichbaren QR-Code-Aktionen. Die Technologie ist unmittelbarer, da es nicht erforderlich ist, erst eine App herunterzuladen, um den Chip zu lesen. Es muss lediglich das Smartphone an die dafür vorgesehene Stelle gehalten werden, in ca. 8 cm Entfernung, und der Chip verbindet sich automatisch mit dem mobilen Gerät.

 

Interaktionsrate dank NFC deutlich höher

Dieses Testprojekt wurde für einen Monat in fünf Supermärkten in der Nähe von San Francisco installiert um zu testen, wie hoch das Engagement-Level der In-store-Käufer mit mobilen Geräten ist. 36 Prozent der Käufer, die den NFC-Regalstopper genutzt haben, haben ein Rezept gespeichert, die Kraft App heruntergeladen oder die Aktion mit Freunden geteilt. Darüber hinaus waren die Konsumenten im Durchschnitt 48 Sekunden mit der Marke Kraft in Interaktion. Bei einem üblichen Einkauf beträgt diese Rate lediglich 10 Sekunden.