16.09.2020

E-Mail-Marketing kann ein sehr wirksames Instrument sein, um Kundenkontakte aufzubauen, zu reaktivieren oder die Kundenbindung als Ganzes zu stärken. Schließlich landen Ihre E-Mails in der persönlichen Inbox Ihrer (potenziellen) Kunden. Das kann ein Segen sein, wenn Sie Ihre Zielgruppe mit relevanten und interessanten Inhalten versorgen, aber auch nach hinten losgehen, wenn Sie den Kardinalfehler machen zu “nerven”. Das passiert z. B., wenn Sie zu häufig E-Mails schicken, Content teilen, der Ihre Leser nicht anspricht oder wenn sich in Ihre E-Mail-Automatisierung ein technischer Fehler eingeschlichen hat, der beispielsweise eine falsche Anrede zur Folge hat. 

Im Wesentlichen gibt es zwei Formate, die im E-Mail-Marketing eine Rolle spielen: Ein Mailing verschicken Sie in unregelmäßigen Abständen an (potenzielle) Kunden, wenn Sie kurzfristig deren Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollen. Beispielsweise, wenn Sie eine Rabattaktion ankündigen oder ein neues Produkt vorstellen möchten. Newsletter hingegen folgen einer gewissen Regelmäßigkeit und landen bei Ihrem festen Kundenstamm. Aktuelle Geschehnisse rund um Ihr Unternehmen, Eventankündigungen, Webinare oder Awards haben im Newsletter Ihren Platz. Wie häufig Sie den versenden, bleibt Ihnen überlassen – unsere Erfahrung zeigt allerdings, dass nicht mehr als drei Monate zwischen den einzelnen Aussendungen liegen sollten.  

Steigern Sie die Effizienz Ihres E-Mail-Marketings, indem Sie Tools dafür nutzen 

E-Mails sind, wie schon gesagt, etwas sehr persönliches. Wir stellen uns gern vor, dass der Absender genau überlegt hat, was er uns mitteilen möchte und sorgfältig an der richtigen Formulierung gefeilt hat. Vielleicht wird E-Mail-Automatisierung deswegen oft skeptisch beäugt. Dabei steckt in Wahrheit enorm viel Arbeit und Zielgruppenanalyse dahinter. Deshalb funktioniert es auch so gut, wie die Studienergebnisse des E-Mail-Marketing-Benchmarks 2020 zeigen

Es ist kein Wunder, dass E-Mail-Marketing sich so großer Beliebtheit erfreut, denn es ist das kostengünstigste Instrument für eine hochpersonalisierte Kundenkommunikation. Es lässt sich nahtlos in die unternehmensweite Systemlandschaft integrieren und sorgt so für eine Umsatzsteigerung innerhalb der Customer Journey.”

– Michael Kreuzpeintner, Head of Partner Business, Inxmail GmbH

Nur, wie gehen Sie jetzt am besten vor? 

Zur richtigen E-Mail-Marketing-Strategie in drei Schritten 

Wer nicht weiß, wo sein Ziel liegt, wird niemals irgendwo ankommen.
Wenn wir mit Kunden eine E-Mail-Marketing-Strategie erarbeiten, ist die klare Definition eines Ziels folglich immer oberste Priorität. Was soll erreicht werden? Welche Öffnungsraten sind realistisch? Wer ist die Zielgruppe? In welchem Umfang sollen Kosten gesenkt und Prozesse vereinfacht werden? Im Anschluss daran betrachten wir den Status Quo: Nutzt unser Kunde bereits ein Tool und gibt es einen Grundbestand an Kundendaten, den wir DSGVO-konform für weitere Schritte verwenden dürfen? Oft gibt es auch Besonderheiten, auf die wir achten müssen, z. B. wenn Mailings mehrsprachig erstellt werden sollen, weil das Unternehmen viele Kunden im Ausland hat.  

Schritt 1: Die Strategie entwickeln 

Die Antworten auf diese Fragen fließen maßgeblich in die Strategie mit ein. Ein Kommunikationsplan muss ebenso bedacht werden wie die Daten-Infrastruktur, das Thema Datensicherheit und die Verknüpfung mit zielgruppenspezifischen Kanälen. Vergessen Sie nicht: Ihre E-Mail-Marketing-Strategie muss sich nahtlos in Ihren generellen Marketing Mix einfügen und diesen sinnvoll ergänzen. Wie wir beispielsweise bei einem Kunden aus der Bekleidungsindustrie vorgegangen sind, können Sie im Detail bei unserem Partner Inxmail nachlesen

Schritt 2: Kreation des Inhalts und Versand 

Jetzt wird es spannend: Es geht an den Content und den Versand. Damit das effizient geschehen kann, erstellen wir gemeinsam mit unseren Kunden zunächst Workflows und Zeitpläne, damit genau festgelegt ist, wer wann im Prozess was zu erledigen hat. Gegebenenfalls übernehmen wir zu Beginn auch die komplette Erstellung der Mailings. Inxmail Professional bietet als Softwarelösung für E-Mail-Marketing außerdem die Möglichkeit, individuelle Templates zu erstellen, sodass Design und Inhalt ein stimmiges Ganzes ergeben und so individuell sind wie der Kunde. Und dann: wird erstmals versendet. 

Schritt 3: Analyse und Metriken 

Jede E-Mail-Marketing-Kampagne ist anders, daher lohnt es sich, Geduld mitzubringen und Dinge auszuprobieren. Wann Ihre Zielgruppe bevorzugt Ihre E-Mails liest, finden Sie z. B. nur über Tests heraus. Metriken, die Sie sinnvoll tracken können, sind die Opening Rate Ihrer Mailings, die (Unique) Clicks, sowie die Wechselwirkung zwischen Neuanmeldungen und Abmeldungen. Aber auch hier lohnt es sich, zu testen. 

Fazit: 

Jede E-Mail-Marketing-Strategie ist individuell. Dafür braucht es Geduld und ein bisschen Tüftelei. Das Wissen um Ihre perfekte Strategie muss erst aufgebaut werden – und auch das bedeutet nicht, dass Sie nicht in Zukunft nachjustieren müssen. Ein wichtiger Grundsatz unserer Arbeit ist daher immer der kontinuierliche Wissenstransfer: Ihre Mitarbeiter müssen befähigt werden, Ihre Marketing-Aktivitäten langfristig selbst planen und steuern zu können. Daher bauen wir dieses Wissen parallel durch Schulungen, Briefings und “Training on the Job” auf. Und lernen so auch selbst noch dazu: Denn Wissenstransfer ist nie eine Einbahnstraße. 

Sie sind neugierig geworden und wollen mehr zum Thema E-Mail-Marketing wissen? Nichts lieber als das! Bei unserem Ansprechpartner ist Ihr Anliegen in den besten Händen: 

Manuel Hammes 
Teamleiter Data & Analytics