08.06.2015

Etwa ein Drittel der Online Shopper in den USA gibt an, ein Produkt lieber in ein Geschäft liefern zu lassen als nach Hause. Die neuste Studie von United Parcel Sercive zeigt, dass die stationären Geschäfte vom Omnichannel-Handel profitieren: Rund 70 Prozent der Online-Shopper kaufen noch ein weiteres Produkt bei Abholung der Ware.  

Das Prinzip der freien Lieferung zu einem ausgewählten Shop des Kunden zahlt sich für die stationären Händler aus. Eine neue US-Studie zeigt, dass fast 70 Prozent der Online Shopper im Laden ein weiteres Produkt neben ihrer Abholung kaufen. Die Händler nutzen dabei das Omnichannel-Prinzip, um den Online-Handel mit zusätzlichen Angeboten des stationären Handels zu verknüpfen. Auch über Social Media-Kanäle, wie Facebook und Instagram, werden Angebote geteilt. Dabei folgen mehr als 23 Prozent der User einem bestimmten Händler als Fan und rund 11 Prozent kaufen beworbene Social Media-Produkte. Insgesamt bevorzugen auch 61 Prozent eine direkte Retoure über den Laden als eine Rücksendung an den Hersteller über eine Postfiliale.

Die wichtigsten Kennzahlen der Studie haben wir für Sie zusammengefasst:

  • 40 Prozent der User achten beim Crosschannel Shopping nicht auf den günstigsten Preis, sondern auf die Nähe zum Wohnort
  • Genauso viele Nutzer kaufen auch über internationale Online Shops ein, wenn ein Produkt in Amerika nicht mehr vorhanden ist
  • 60 Prozent der Befragten bevorzugen eine kostenfreie Zustellung zum Geschäft
  • 25 Prozent der Online Shopper gaben an, vorher über Social Media von den Produkten erfahren zu haben und somit zum Kauf motiviert worden zu sein
  • 41 Prozent nutzen ihr Smartphone zum Vergleich der Preise und Produktinformationen
  • Rund 30 Prozent kaufen direkt über das mobile Endgerät ein

(Quelle: blogs.wsj.com)