19.02.2014

Social Media bewegt sich aktuell weg vom reinen Kanaldenken hin zu Netzwerken, in denen sich Menschen verbinden und zu Themen austauschen. Der Dialog mit der Zielgruppe steht dabei im Vordergrund und nicht das Medium. Wie Ihnen relevantes Storytelling im Social Web gelingt, lesen Sie in unseren fünf Schritten.

Plattformen können von den Nutzern ständig gewechselt werden – die Auswahl ist groß und permanent entstehen neue Netzwerke oder alte Kanäle haben bei der Nutzergruppe ausgedient. Unternehmen müssen daher auf crossmediale Kommunikation setzen, um ihre Zielgruppe zu erreichen. Die Kanäle fungieren dabei als Übermittler des Contents. Im Zentrum steht die Story, welche die Relevanz für die Kunden definiert.

 


Storytelling im E-Mail-Marketing: Mit Geschichten den Kunden binden from TWT Interactive

 

Wir empfehlen Ihnen folgendes Vorgehen in 5 Schritten:

 

Schritt 1: Legen Sie die Story Ihrer Marke fest

Leitideen wie “Vorsprung durch Technik” von Audi oder “Telekom hilft” auf Twitter sind passende Slogans. Definieren Sie Ihre Botschaft im Vorfeld und vereinen Sie dabei die Interessen der Bezugsgruppe mit Ihrem Unternehmen.

 

Schritt 2: Wählen Sie das Thema

Auf diese Idee setzt nun das Thema auf. Welche Geschichte wollen Sie erzählen? Wichtig ist, der Story Leben einzuhauchen. Mögliche Komponenten, die die Geschichte lebhaft machen sind u.a. Elemente aus: Unterhaltung, Infotainment und Services. Machen Sie sich zudem klar, ob Sie über sich oder den Markt sprechen wollen.

 

Schritt 3: Wer erzählt Ihre Geschichte?

Steht das Thema, geht es an die Vergabe der Protagonisten, denn erst diese verleihen der Story ein Gesicht. Wenn Sie eine Liebesgeschichte erzählen, brauchen Sie z.B. schon zwei Protagonisten. Sympathie und authentische Charaktere sind dabei das A und O im Storytelling.

 

Schritt 4: Die Inszenierung kann beginnen

Das Motto “One Story all Channels” spiegelt sich im Format wider. Die Inszenierung beginnt bei gleichbleibenden Protagonisten auf den Kanälen. Die Botschaft verändert sich nicht, nur das Format. Spielen Sie mit den verschiedenen Netzwerken und ihren Möglichkeiten. Lassen Sie Bilderwelten auf Pinterest entstehen oder posten jeden Tag einen Erzählstrang mehr auf Facebook.

 

Schritt 5: Der Kanal bildet den Abschluss

Die Kanäle bilden den Schluss der Kette. Der Content richtet sich nach der Story, nicht nach dem Kanal. Denken Sie gar nicht erst nach, über welchen Kanal Sie Ihre Zielgruppe erreichen. Vielleicht sind 60 Prozent Ihrer Kunden auf Facebook und nur 20 Prozent auf Twitter – aber worüber der Kauf oder der Auftrag eingeht, ist letztendlich nicht wichtig.

 

Die folgende Slide fasst das Prinzip “One Story all Channels” kompakt zusammen: 

Kanaldenken schränkt ein

Facebook ist zwar das Netzwerk mit der größten Reichweite im B2C, aber nur Inhalte für diesen Kanal zu entwickeln ist nicht zielführend. Auf Facebook lassen sich beispielsweise keine Texte gliedern oder sehr komplexe Themen behandeln. Zudem gilt: Ist der Post erst einmal aus der Timeline raus, ist die Reichweite Geschichte. Marken geraten schnell in die Content-Falle, da sie für jeden Kanal extra Content erstellen. Arbeiten Sie effizient, indem Sie Inhalte einmal erstellen und dann für alle Kanäle verwenden.

Die Vorteile des “Story-Denkens” sind:

 

  • Der Content geht nicht aus: Die zahlreichen Kombinationen von Themen, Charakteren und Formaten gibt Ihnen einen Reichtum an Inhalten.
  • Jeder mögliche Kanal kann mit einer Content-Erstellung befüllt werden.
  • Sie können sich als Kompetenzführer positionieren.

Storytelling ist eine ideale Basis für Ihr Content Marketing. Verabschieden Sie sich vom Kanaldenken und hauchen Sie Content Leben ein.