13.05.2015

Autokäufer in Europa wünschen sich mehr Informationen im Internet. 56 Prozent der Befragten erwarten sogar ergänzende interaktive Informationsmedien im Web. Quellen aus digitalen Medien würden zudem zu einer besseren Kaufentscheidungen beitragen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag von Autoscout24.

Die Studie „Unser Auto von morgen 2015" der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zeigt, dass die Bedeutung virtueller Medien vor allem in Europa stark zunehmen wird. 54 Prozent der Befragten möchten auf die persönliche Beratung des stationären Autohändlers jedoch nicht verzichten. Mehr als die Hälfte der Deutschen befürworten hierbei den Einsatz interaktiver Medien innerhalb von Autohäusern, da somit individuelle Konfigurationen besser visualisiert werden können.

"In Zukunft erwarten viele Kunden im Schauraum nicht nur ausgewählte Ausstellungsstücke, sondern auch interaktive Darstellungen des Angebots in den verschiedensten Variationen, damit sie ihr Wunschfahrzeug finden", so Stephan Spaete von Autoscout.

36 Prozent der europäischen Befragten können sich einen reinen Online-Kauf ihres Wunschautos vorstellen. Die Studie macht hierbei deutlich, dass Händler, die ihre Dienste online nicht ausbauen, zukünftig große Schwierigkeiten haben werden. 55 Prozent der Deutschen sind davon überzeugt, dass der Kauf von Neu- und Gebrauchtwagen in 25 Jahren überwiegend online durchgeführt wird.

Für die Studie wurden insgesamt 8.811 Europäer in sieben Ländern befragt.

(Quelle: autohaus.de)