17.03.2010

Eine Untersuchung der Karlsruher Dbu Unternehmensberatung zeigt, dass Internet-Shops von Textilherstellern ein hohes Verbesserungspotenzial aufweisen.

 

Auf Basis des Textilwirtschaft-Ranking der deutschen Textillieferanten 2009, wurden 36 E-Shops mit einem Umsatzvolumen von mindestens 50 Millionen Euro jährlich betrachtet. Deutlich wurde hierbei  Optimierungsbedarf in unterschiedlichen Bereichen:

 

Fehlende Differenzierung

Fast 40% der Markenshops konkurrieren im Netz mit mindestens fünf weiteren Online-Shops, in denen häufig identische Produkte angeboten werden. Der Mehrwert für den Kunden wird daher nicht allein durch die Präsenz eines weiteren E-Shops geschaffen. Der „Original“-Shop muss sich durch zusätzliche Maßnahmen hervorheben. Kaum ein E-Shop bietet ein eigenes internet-spezifisches Geschäftsmodell an.

 

Mangelnde Kaufanreize

Das vielseitige Sortiment wird häufig als wichtigstes Verkaufsinstrument gesehen, so dass auf zusätzliche verkäuferische Instrumente verzichtet wird. Geschenke, Rabatte, Wunschzettel oder Preisausschreiben sind ein gut genutzter Anreiz.

 

Ungenügender Newsletter-Einsatz

36 Prozent der Unternehmen weisen keinen funktionierenden Newsletter auf! Zwar ist bei einem großen Anteil eine Registrierung möglich, allerdings werden keine Newsletter zugestellt. Dies kann sowohl technische Ursachen haben oder aber bedeuten, dass keine Ressourcen für eine regelmäßige Newsletter-Erstellung bereitgestellt werden.

Inkonsequente Multichannel-Strategie

Filialfinder sind zwar bei fast allen Herstellern integriert, aber nicht ausreichend dominant platziert: Dezente Gestaltung, ausschließlich auf Firmenseite, nicht im Online-Shop selber. Das Ziel einer effektiven Multichannel-Strategie können Sie so nur in Ansätzen erfüllen.

 

Quelle: dbu.com