27.11.2017

Neben dem klaren Trend zu steigendem Online-Konsum sieht das IFH auch die steigende Relevanz von Cross-Channel durch den stationären Handel als Grund für das Wachstum.  

„Wir gehen davon aus, dass innovative Anbieter in den kommenden Jahren immer wieder neue Impulse setzen werden, sowohl im Online-Handel als auch stationär. Diese ist eine der Grundannahmen für unsere Berechnung des Trends bis 2021, ebenso wie die steigende Relevanz von Cross-Channel. Denn eines ist klar: Erfolgreiche Händler müssen die Konsumenten in ihren vielfältigen Bewegungsräumen abholen und dabei alle Möglichkeiten ausschöpfen, die etwa eine Mehrkanal-Vertriebsstrategie bietet“, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln. 

Konservative Berechnungsgrundlage 

Die Berechnung des IFH basiert auf der Annahme, dass die starken Wachstumsraten im Online-Handel in den kommenden Jahren nur leicht abnehmen werden. Doch auch bei stärker schrumpfenden Wachstumsraten sei mit einem Online-Umsatz von 70,1 Milliarden Euro zu rechnen. Entwickelt sich der Onlinehandel hingegen dynamischer, geht das IFH sogar von einem möglichen Umsatz von 97,5 Milliarden im Jahr 2021 aus. 

Starkes Wachstum bei Lebensmitteln und Delikatessen 

Die einzelnen Marktsegmente entwickeln sich dabei höchst unterschiedlich. Während der saturiert scheinende Fotomarkt nur drei Prozent wachsen konnte, stiegen die Online-Ausgaben für Lebensmittel und Delikatessen 2016 um mehr als 22 Prozent.  

Cross Channel sorgt für Wachstum 

Neue Vertriebsformen aus dem stationären Handel wie Cross Channel sorgen laut IFH für Impulse, als führenden Branchensegmente werden Consumer Electronics, Heimwerken und Garten sowie Fast Moving Consumer Goods genannt. Mit neuen Vertriebskonzepten können ehemals ausschließlich stationäre Händler Marktanteile von den Online-Only-Wettbewerbern zurück gewinnen.