18.10.2013

Menschen in beinahe jedem Winkel der Welt sind mobil im Netz. In Schwellenländern wie z.B. Indien oder Brasilien überwiegt die Mobilnutzung bereits gegenüber dem stationären Internetzugang. Der Schritt von nonline zu online hat hier überwiegend sogar den Desktop übersprungen und Erstnutzer gehen sofort mit mobilen Geräten ins Netz. Diese und noch weitere spannende Zahlen legt der “People’s Web Report” von netbiscuit vor.

Brasilien realisiert mittlerweile sein eigenes mobile Internet-Projekt via Ballon – ohne Google. Das Interesse an den neuen Möglichkeiten ist riesig. 90 Prozent der weltweiten User im mobilen Netz nutzen das Smartphone oder Tablet für die Suche über Suchmaschinen. Dennoch verstehen immer noch 43 Prozent der Unternehmen das mobile Nutzungsverhalten ihrer Kunden nicht. 76 Prozent der Mobile-User schließen eine Website wenn sie nicht mobiloptimiert ist.

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In China, Indien und Brasilien werden Bankgeschäfte häufiger als in anderen Ländern über mobile Endgeräte getätigt. In den USA haben 60 Prozent der Teilnehmer wiederum noch nie eine Bank-Transaktion via mobile getätigt.

 

China weltweit Technik-Vorreiter

China adaptiert technische Neuerungen weltweit am schnellsten – Südafrika am langsamsten. Die Chinesen kaufen auch zu 42 Prozent regelmäßig mit ihrem Smartphone ein. In Großbritannien tun dies immerhin 37 Prozent mit ihrem Tablet-PC.

Die Studie ergab, dass in den USA vor allem Geschwindigkeit und eine desktopähnliche User Experience die wichtigsten Faktoren für mobile Nutzer sind. In Großbritannien hingegen steht Sicherheit an erster Stelle, gefolgt von Geschwindigkeit.