25.09.2017

Was versteht man unter Content-Personalisierung

Ob Produktempfehlungen, namentliche Ansprache im Newsletter oder das Anzeigen der nächsten Filiale; all das gehört zur Content-Personalisierung. Durch das Auswerten von Informationen und Nutzerdaten können dem Nutzer individuellen Inhalte angezeigt werden. Auch die Auswertung von Daten in Echtzeit spielt für die Personalisierung eine Rolle, so können Informationen für den Kunden noch zielgerichteter ausgespielt werden.

Wie Content-Personalisierung zum Erfolg führt

Ziel von personalisiertem Content ist, dass der Nutzer durch die auf ihn angepassten Angebote länger auf der Website verweilt und sich dadurch die Wahrscheinlichkeit einer Conversion erhöht. Der Kunde profitiert dabei durch den zusätzlichen Service, da ihm  genau die Angebote und Produkte geboten werden, die er sucht. Somit wird die User Experience verbessert. Unternehmen können durch gezieltes Targeting die Lead-Generierung und die Conversion-Rate optimieren und damit nachhaltig den ROI erhöhen.

Typen der Content-Personalisierung

Erfolgreiche Personalisierung braucht immer eine Datenbasis, um die Inhalte auf den Kunden abzustimmen. Die Datenbasis kann auf verschiedene Arten erstellt werden.

  1. Empfehlungen basierend auf dem aktuellen Nutzerverhalten: Hat ein Nutzer die Website bereits besucht und nach Produkten gesucht, werden ihm bei seinem nächsten Besuch zuletzt angesehene Produkte angezeigt und Alternativen vorgeschlagen. Das Nutzerverhalten des letztens Besuches wurde im Web-Analytics-System gespeichert und nun anhand von Cookies identifiziert. 
  2. Kategorien zur Auswahl: Besucht ein Nutzer zum ersten Mal eine Seite, können Informationen über den Nutzer eingeholt werden, indem er verschiedene Kategorien zur Auswahl hat. Beispielsweise wird im Online-Shop für Mode die Wahl zwischen Damen-, Herren- und Kinderbekleidung gegeben. Der Nutzer entscheidet sich für eine der Produktkategorien und wird beim nächsten Besuch direkt auf die gewünschte Produktseite weitergeleitet.
  3. E-Mail-Marketing: Im E-Mail-Marketing werden Nutzer nicht nur anhand des Nutzerverhaltens analysiert, auch Daten wie Geschlecht, Wohnort, Name, etc. stehen den Unternehmen zur Verfügung. Gibt ein Nutzer die zusätzlichen Daten bei einer Anmeldung für einen Account oder Newsletter an, können Inhalte noch individueller auf die Interessen der Nutzer angepasst werden.

Je mehr Daten über den Nutzer zur Verfügung stehen, desto personalisierter können die Inhalte gestaltet werden. 

Sinnvolle Content-Personalisierung 

Um die Interessen und Vorlieben seiner Nutzer zu identifizieren, müssen die Daten, die er beim Besuch einer Website hinterlässt nutzbar gemacht werden. Mit Hilfe von Webanalyse-Tools können Nutzerverhalten und Kundendaten ausgewertet werden. Folgende Schritte sollten bei der Content-Personalisierung berücksichtigt werden.

Die wichtigsten Zielgruppen erkennen und in Cluster zusammenfassen

  1. Nutzerverhalten über einen festgelegten Zeitraum beobachten und die gesammelten Daten auswerten.
  2. Kundendaten in Segmente ordnen (Geschlecht, Alter, Interessen, etc.) und mit geeigneten Personalisierungssystemen automatisch personalisierte Inhalte für die einzelnen Segmente ausspielen. 
  3. A/B-Tests nutzen um herauszufinden, ob die Personalisierung wirksam ist.

Fazit

Die Personalisierung von Content kann Unternehmen einen entscheidenden Vorteil gegenüber den Mitbewerbern bringen. Wichtig ist, dass die Kampagne kontinuierlich auf ihre Wirksamkeit geprüft und an die Bedürfnisse der Kunden angepasst wird. Der Einsatz von Tools erleichtert die Auswertung und die automatische Ausspielung von personalisierten Inhalten.