31.03.2015

Keine langen Wartezeiten, keine kilometerweiten Anfahrtswege und auf Wunsch auch anonym: Die Praxis der Zukunft bringt Ärzte und Patienten virtuell zusammen. Wie so etwas geht? Das zeigt das Start-Up Patientus.

In vielen ländlichen Gebieten mangelt es an einer flächendeckenden Ärzteversorgung – Patienten müssen oft lange Wege in Kauf nehmen, um sich behandeln zu lassen.

Das Start-Up Patientus möchte dies ändern und hat ein Portal geschaffen, dass sichere sowie teilweise kostenlose Video-Chats zwischen Ärzten und Patienten ermöglicht. Über die browserbasierte Anwendung können zudem Dateien getauscht und Röntgenbilder übermittelt werden.

"Der Datenaustausch findet dabei dezentralisiert ohne zwischengeschalteten Server statt. Die Daten werden verschlüsselt direkt vom Patienten zum Arzt geschickt", erklärt IT-Experte und Mitglied der Gründerteams, Christo Stoyanov.

Bisher sind knapp über 100 Ärzte, die eine abgeschlossene Facharztausbildung nachweisen müssen, bei Patientus angemeldet. Laut Angaben der Gründer, kommen in diesem Jahr weitere 100 dazu. Bis 2016 sollen dann mehr als 7000 Ärzte auf der Plattform registriert sein. Auch eine Applikation für iOS und Android ist geplant.

(Quelle: welt.de)