20.12.2010

Das Web 2.0 mit Portalen wie Twitter, Facebook und YouTube eröffnet völlig neue Möglichkeiten der Personalbeschaffung. Die neuen HR-Werkzeuge unterstützen das klassische Bewerbungsmanagement. Z.B. sind der Aufbau von Talent Communities und das Bewerbermarketineine Möglichkeit, sich als Arbeitgeber von der Konkurrenz abzuheben und ein positives Personalmarketing zu unterstützen. Durch ein Bewerbermarketing schaffen Unternehmen Werbung in eigener Sache, bei der Suche nach den besten Fachkräften. Ein gezieltes Bewerbermarketing zeichnet sich z.B. durch die Mitgestaltung von Berufsmessen oder durch die Begleitung von Betriebspraktika aus. Die Verbreitung von Jobangebote via Twitter, baut die Recruitingaktivität darüber hinaus erfolgreich aus.

 

Jedoch ist eine mit den Unternehmenszielen abgestimmte E-Recruiting-Strategie  notwendig, um sich als Unternehmen gezielt im Web 2.0 bewegen zu können. Eine große Herausforderung ist hier der „transparente Arbeitgeber“, denn im Internet verbreiten sich Informationen sehr rasch und in der Tendenz eher rücksichtslos.

Zudem sollte die moderne Ansprache potentieller Mitarbeiter zusätzlichen Informationswert schaffen, der Eindrücke zum Unternehmen liefert, die auf herkömmlichen Wegen nicht zu erreichen sind. Einen echten Mehrwert bieten dabei Blog-Aktivitäten. In einem Blog können Angestellte und Azubis von ihren Erfahrungen im Betrieb berichten und potentiellen Bewerbern einen Eindruck vermitteln.

 

Im Umgang mit den sich täglich ändernden Plattformen ist es zudem wichtig, mit Kritik umgehen zu können. Eine gezielte Steuerung und Definition der Erwartungshaltung erleichtert die Personalarbeit im Web 2.0.