01.02.2013

Bereits Ende 2013 werden mehr Nutzer mobil online gehen, als am stationären PC zu surfen. Schon jetzt nutzt ein Großteil der deutschen Bevölkerung das mobile Internet fast täglich. Ergo: Für Unternehmen und Marken eröffnet sich ein Milliarden-Markt, durch den die Kundschaft immer und überall erreichbar wird.

 

Für anstehende Launch-Projekte setzt sich ein Credo zunehmend durch: Mobile First. Hierbei handelt es sich um die optimale Darstellung digitaler Präsenzen auf unterschiedlichen Endgeräten.

Grundsätzlich sollten sich Unternehmen an ein Prinzip halten, um mobil erfolgreich zu sein: Weniger ist mehr. Darüber hinaus lassen die folgenden vier Grundlagen Responsive Design zu einem wichtigen Garant für den digitalen Erfolg werden:

Mobile Optimierung

  • Skalierbares Design ja - aber nicht ohne die passende mobile Optimierung. Grund: Für mobile Nutzer sind komprimierte und selektierte Informationen aufgrund von Zeitmangel ausgesprochen wichtig. Daher sollten Unternehmen Abstand von der konventionellen “Spaltenanpassung” nach dem trivialen Prinzip “Content verschiebt sich je nach Displaygröße spaltenweise nach unten” Abschied nehmen.

Strategisch priorisieren

  • Als primäres Ziel sollte also eindeutig zwischen stationär und mobil priorisiert werden. Was ist mobil wirklich wichtig? Welche Navigationspunkte können auf unterschiedlichen Endgeräten in den Hintergrund rücken? Im M-Commerce lassen sich diese Fragen mit einer großen Suchfunktion unterteilt nach Produkten und Standorten, Produkt-Rondell (Swipe), schneller Zugriff auf Services und Kontakt sowie Social Media-Elemente konkret beantworten.

Mobile Usability

  • Mobil erfolgt die Response nicht per Mausklick, sondern per Fingerdruck. Aus diesem Grund spielt besonders die Usability eine große Rolle. Dies kann durch klare Designs und eine einfache Nutzerführung mittels großer Buttons und Icon-Sprache gewährleistet werden.

Display-Techniken beachten

  • Durch neue Bildschirmtechniken wie dem neuen Retina-Display eröffnet sich eine weitere Herausforderung für Designer. Da zur Zeit oftmals Designs für eine Auflösung von 460PX x 320PX für “klassische” mobile Kunden entstehen und zusätzlich dazu ein Layout für die höhere Retina-Auflösung von 960PX x 640PX konzipiert wird, besteht ein erhöhter Mehraufwand. Dem kann mit Responsive Webdesign optimal entgegengewirkt werden.

Damit die Marke oder das Unternehmen auf allen mobilen Endgeräten erfolgsorientiert inszeniert wird, sollte vorab eine konkrete “Mobile First”-Strategie entwickelt werden. Das Responsive Webdesign nimmt dabei eine übergeordnete Rolle ein.