26.10.2012

Das kommt jedem bekannt vor: Man bestellt sich Kleidung, aber die Größe oder Farbe will einfach nicht so ganz passen. Die Konsequenz ist eine Retoure. Retouren gehören für Online-Shop-Betreiber daher zum Alltag. Mit vielen Systemen ist es schwierig, eine Retoure optimal einzupflegen. Mit der Stornierungsfunktion von Google Analytics erreichen Sie eine saubere Lösung.

 

Je nach Branche und Produktangebot kann die Retoureanzahl stark variieren. Die Retourenwerte sind bei Kleidung und Schuhen mit etwa 30 Prozent am höchsten. Bei anderen Branchen liegt die Quote deutlich niedriger. Doch egal wie hoch oder niedrig der Wert: Die Daten müssen aus dem gesamten Wert der Transaktionen herausgerechnet werden, um stimmige Analysen zu erzielen. Man hat dabei die Möglichkeit, den Retoure-Wert (je nach Branche variierend) von dem gesamten Umsatz abzuziehen, was jedoch rein analytisch keine optimale Lösung ist. Mit Google Analytics können alle Retouren mit Hilfe der Stornierungsfunktion subtrahiert werden, was eine deutliche idealere Lösung ist.

 

Stornierungsfunktion zur Retourenanalyse

Für die Retouren gibt es keine Standard-Importlösung bei Google Analytics, jedoch kann man die Stornierungsfunktion dazu sehr gut nutzen. Damit dies funktioniert, muss eine Schnittstelle programmiert werden, das das Warenwirtschaftssystem mit Google Analaytics verbindet. TWT Interactive programmiert solche Schnittstellen für den Shop und erstellt Reports. In den Reports sieht dies beispielsweise so aus:

 

Transaktionen 1 | Umsatz  -15,00 €.

 

Interessant sind hier die Kombinationsmöglichkeiten der Reporte. So ist es mittels Segmenten möglich, sich die Quellen oder Keywords mit negativen Umsätzen anzeigen zu lassen.

Einfache Lösung für stimmige Analysen

Die Stornierungsfunktion beinhaltet einen eCommerce-Tracking-Code, der in allen Feldern die gleichen Werte mit (-)-Vorzeichen nutzt. Mit diesem Code werden alle Transaktionsvariablen für das eCommerce-Tracking erfasst und im Anschluss für die Analyse weiterverarbeitet. Wenn bereits Werte gesammelt wurden und nachträglich wieder ausgetragen werden sollen, müssen die einzelnen Werte lediglich mit einem Minus versehen werden. Dabei sollte man beachten, dass die ID gleich bleibt, sonst kann die Retoure der ursprünglichen Bestellung nicht zugeordnet werden.