06.10.2017

Die AMR bestehen aus Sensoren, Kameras und Onboard-Computern, die ihnen dabei helfen ihre Umgebung zu erfassen und sich darin zu bewegen. Die Navigation funktioniert anhand der eingebauten Kartenmaterialien und Sensoren dynamisch. So umkurve sie eigenständig Menschen und Gegenstände und optimieren ihre Routen selbstständig. 

Einsatz im medizinischen Bereich

In US-Kliniken kommen die digitalen Helfer schon zum Einsatz. Einer dieser AMRs ist der sogenannte “TUG Robot”. Er transportiert ohne menschliche Hilfe Medikamente, Essen und medizinisches Zubehör durch das Krankenhaus. Er kann zudem Türen und Aufzüge öffnen und erledigt viele Aufgaben ohne menschliche Interaktion. Über angeschlossene Devices kommuniziert er auch mit anderen Robotern. 

Implementierung in vorhandene Systeme

Bevor der Roboter zum Einsatz kommen kann, muss er in die vorhandenen Systeme implementiert werden. Dazu werden verschiedene Punkte, wie Aufzüge, Ladestation, Türen, etc. in den Onboard-Computer einprogrammiert. Über ein Display können die Mitarbeiter dann die Lieferpunkte in gewünschter Reihenfolge festlegen. Auf Wunsch folgen die Roboter auch dem Menschen, diese Funktion ist beispielsweise sinnvoll, wenn Regale in einer Lagerhalle befüllt werden. Werden mehrere, typgleiche Roboter genutzt, sind diese untereinander so vernetzt, dass sie eigenständig für Ersatz sorgen, wenn eine Einheit ausfällt.

Fazit

Die Verwendung von mobilen Helfern mit intelligenter Steuerung wird in Zukunft für zahlreiche Branchen interessant werden. Um Prozesse effizienter zu gestalten und Abläufe zu vereinfachen, können Unternehmen durch den Einsatz von Autonomous Mobile Robots profitieren.