08.05.2018

Robotic Process Automation, RPA, kann eine Software so konfigurieren, dass Aufgaben automatisiert ausgeführt werden können. Dazu werden Applikationen verwendet, um zum Beispiel systemübergreifende Transaktionen auszuführen oder Datensätze zu bearbeiten. Ein RPA-System kann dabei künstliche Intelligenz oder Machine Learning Elemente enthalten. 

Breit gestreute Einsatzfelder

RPA lässt sich in vielen Gebieten einsetzen. Ob automatisierte E-Mail-Antworten oder Chatbots: Große Unternehmen wie Versicherer nutzen RPA zum Beispiel zur Beantwortung von standardisierten Fragen der Kunden. Laut Gartner sollen die Umsätze mit RPA-Software bis 2020 auf eine Milliarde Dollar steigen. Das entspräche einer jährlichen Wachstumsrate von 41 Prozent im Zeitraum von  2015 bis 2020. 

Falsche Erwartungen als Stolperstein

Bei jedem RPA-Projekt sollten realistische Erwartungen bestehen. Robotic Process Automation sollte in erster Linie als eine neue Methode begriffen werden, um Nutzererfahrungen zu verbessern. Ein Chatbot reduziert beispielsweise Wartezeiten bei einem Service Center. Die Erfolgskennzahl lautet für jeden CIO also “Kundenerfahrung”. Ein weiterer Stolperstein besteht in einem schlechten Design und Change Management Prozess. Vorab muss genau definiert werden wie ein System arbeiten soll und wie es mit anderen Funktionen zusammenspielt. RPA sollte in die gesamte Unternehmensstrategie eingebunden werden und in der Software-Entwicklung verankert sein. Mit TWT behalten Sie das Ziel der Automatisierung im Auge. Wir beraten Sie gerne.