06.05.2014

Die Onpage-Optimierung entscheidet oftmals über Erfolg oder Misserfolg einer Website. Ihr Produkt kann noch so gut sein, wenn die SEO nicht stimmt, wird es voraussichtlich von Ihrer Zielgruppe nicht gefunden. Wir zeigen, wie Sie die 6 größten Onpage-Fehler vermeiden:

 

Fehler Nr. 1. Mangelhafte Produkt-Beschreibungen im Shop

Ist die Produkt-Beschreibung mangelhaft oder gar nicht erst ausgefüllt, geht die Wahrscheinlichkeit, bei Google auf den ersten Suchergebnisseiten aufgefunden zu werden gegen Null. Kopieren Sie beim Ausfüllen der Produktbeschreibung nie den Text des Herstellers oder den von anderen Online-Shops. Erstellen Sie keinen Duplicate Content sondern Unique Content, denn nur dieser ist suchmaschinenfreundlich und wird von Google hoch eingestuft. Holen Sie sich Inspiration, aber texten Sie die Beschreibung stets neu und lassen ihre eigene Note mit einfließen. Falls Sie nicht selbst texten wollen, holen Sie sich professionelle Dienstleister ins Boot.

 

Fehler Nr. 2: Probleme mit den Meta-Tags

Fehlende oder doppelte Meta-Tags mögen Suchmaschinen gar nicht. Häufig wird die Platzierung der Keywords innerhalb der Meta-Tags vernachlässigt oder sogar komplett vergessen. Aus SEO-Sicht ein großer Fehler, denn gerade diese Meta-Elemente bieten viel Potenzial. Mit dem Meta-Title wird eine Überschrift für eine Website festgelegt. Suchmaschinen mögen die Nutzung von guten Keywords, da sie so das “Thema” der Website besser erkennen können. Außerdem taucht der Meta-Title auch in den Suchergebnis-Snippets auf. Beschreiben Sie kurz den Inhalt und nutzen Sie relevante Keywords.

 

Fehler Nr. 3: Falsche Keyword-Wahl

Die Auswahl bestimmter und vor allem passender Keywords ist ein wichtiger Teil der Onpage-Optimierung. Noch vor der eigentlichen Optimierung müssen SEO-Verantwortliche relevante Keywords identifizieren und final auswählen. Schlecht ausgesuchte Keywords können die gesamte Optimierung negativ beeinflussen. Insbesondere die richtige Schreibweise kann über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Oftmals kann der richtige Fachbegriff weniger sinnvoll sein als ein umgangssprachlicher Terminus. Versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe und überlegen Sie, welche Suchanfragen sinnvoll sind.

 

Fehler Nr. 4: Duplicate Content nutzen

Duplicate Content sind solche Inhalte, die auf mehreren Seiten identisch sind. Dies gilt sowohl für die gleiche Domain als auch für verschiedene Websites. Oftmals entsteht er, wenn eine Website über mehrere Domains erreichbar ist. In Online-Shops sorgt meist die Zuordnung eines Produkts in mehreren Kategorien für Duplicate Content. Nutzen Sie deshalb wenn möglich das sogenannte Canonical Tag, mit dem eine Website im HTML-Code auf die Ursprungs-Quelle des Contents verweisen kann. Der Tag sollte auf der duplizierten und weniger wichtigen Seite verankert sein.

 

Fehler Nr. 5: Schlechte Performance liefern

Eine gute Performance hat großen Einfluss auf Nutzerzahl, Conversion Rate und Absprungrate einer Website. Je besser die Perfromance desto höher die Conversion bzw. niedriger die Absprungrate. Sie können Selbsttests durchführen, um die Performance Ihrer Website zu prüfen. So kann der Zusammenhang zwischen Nutzerverhalten und Ladezeit hergestellt werden. Beispielsweise stellte Amazon in einem Selbsttest fest, dass die Verlangsamung der Ladezeit um nur 100 Millisekunden einen Rückgang der Einkäufe um immerhin 1 Prozent nach sich zieht. Halten Sie Dateigrößen möglichst gering und komprimieren Sie Daten.

 

Fehler Nr. 6: Interne Linkstruktur vernachlässigen

Die Links innerhalb der Domain bestimmen die Linkstruktur einer Website. Manche Pages sind direkt über die Navigation erreichbar, andere hingegen sind erst durch mehrere Klicks auf Unterseiten zugänglich. Crawler verfolgen diese Linkstruktur jedoch nur bedingt und nicht beliebig weit. Pages, die zu tief in der Linkstruktur verankert sind, werden möglicherweise nicht indexiert. Diese mangelhafte Crawlability verhindert, dass einige Seiten nicht gerankt werden können. Gestalten Sie Ihre Seitenhierarchie deshalb nicht zu tief.