17.11.2011

Die aktuelle Studie “Shop-Systeme, Warenwirtschaft und Versand – So verkaufen Online-Händler” weist aktuelle Nutzungszahlen, Kundenzufriedenheit und derzeitige wie zukünftige Entwicklungen des nationalen eCommerce  aus. Das Marktfoschungsinstitut ibi research in Zusammenarbeit mit dem Team des E-Commerce-Leitfaden der Universität Regensburg untersuchte die Eigenschaften und technischen Features, die von Online-Händlern bei der Erschließung des eCommerce präferiert werden.

 

Die richtige Auswahl eines passenden Shop-Systems zu treffen, erweist sich oftmals als zeitaufwändiger und umfangreicher, als im ersten Moment erwartet. Vor allem Faktoren wie Kosten, Einrichtungs- und Wartungsaufwand sowie Funktionsumfang und Usability stellen sich als besonders relevant für die Shopbetreiber dar. Letztlich setzen vier von zehn Händlern auf eine kostenfreie Shop-Software, die Shopbetreiber meist nach systematischen Vergleichen, aber auch auf Empfehlung anderer Shop-Betreiber hin, ebenso für ihren Onlinehandel nutzen.

 

Warenströme im Geschäftsprozess besser erkennen

Neben dem eigenen Online-Shop greifen viele Online-Händler zusätzlich auf virtuelle Auktionshäuser und anderen Verkaufsplattformen zurück. Um hier die Abläufe von Verkausprozessen besser koordinieren und kontrollieren zu können, empfiehlt sich der parallele Einsatz eines zentralen Warenwirtschaftssystems. So lassen sich die Warenströme im Geschäftsprozess eines Unternehmens abbilden und ermöglichen den Online-Shoppern einen schnellen und vereinfachten Online-Einkauf. Bereits 60 Prozent aller Online-Händler setzen ein solches System erfolgreich ein und profitieren u.a. von der automatischen Verarbeitung der Bestelldaten des Kunden.

Auswahl eines Versanddienstleisters und Retourenquote

Die Studie untersuchte zudem die Auswahlkriterien für einen Versanddienstleisters auf ihre Relevanz für den Händler. Überraschend hierbei: Weder geringe Versandkosten, noch kurze Lieferzeiten sind von höchster Priorität. Vielmehr erweisen sich attraktive Zusatzdienstleistungen wie Kundenindentifizierung, Altersverifikation, internationaler Versand und Paketversicherungen als entscheidend. Die Retourenquote beträgt bei einem Viertel der Online-Händler mehr als 10 Prozent und die damit verbundenen Kosten liegen bei fast 40 Prozent der Retouren über 10 Euro. Als unangenehmer Nebeneffekt stellt sich die Tatsache heraus, dass ein Fünftel der zurückgeschickten Ware nur noch als B-Ware bzw. gar nicht mehr verkauft werden kann.

Steigende Umsätze

Die Umsätze des deutschen Online-Handels steigen stetig an. Allein im vergangenen Jahr konnten 25 Mrd. Euro erwirtschaftet werden. Der eCommerce hat sich als fester Vertriebskanal etabliert und ruft kontinuierlich Neueinsteiger hervor, die sich den “alten Hasen” im Online-Handel und den fortlaufend neuen Herausforderungen stellen. Umso mehr ist die Wahl des passenden Shop-Systems von essenzieller Bedeutung.