27.11.2013

Customer Journey-Analysten sind derzeit viel beschäftigt. Nicht nur die stimmige Integration von Offline-Kanälen sondern auch die Ankündigung, dass Google und Mozilla in Zukunft Third-Party-Cookies aussperren, halten die Online-Verantwortlichen auf Trab. Künftig wird es noch wichtiger, Fehler in der Customer Journey zu vermeiden – wir zeigen wie:

Über 90 Prozent der Anbieter im Tourismusbereich nutzen beispielsweise Social-Media-Plattformen für Werbezwecke, dies zeigt eine aktuelle Studie von AdPublica. Facebook und Co. sind jedoch nachgewiesenermaßen kein primärer Abverkaufskanal, sondern haben vorrangig Einfluss auf Image und Branding. Sie führen also in den meisten Fällen nicht direkt zum Kauf. Vielmehr dienen sie als Wegbereiter und Entscheidungshilfe für einen Kauf. Doch wie bewegt sich der Kunde und welcher Trigger löst den Kauf aus? Für eine gute Customer Journey-Analyse ist ein Tracking-Tool nötig.

 

Offline und Online richtig verknüpfen

Bei der Analyse einer Klickkette ist die Suchmaschine meistens der Ausgangspunkt. Ab diesem Moment ist der potenzielle Käufer im Sichtfeld der Firmen und wird mithilfe von Retargeting an seine Suche erinnert. Momentan beschäftigen sich viele Tracking-Anbieter damit herauszufinden, durch welche Primärquelle der Kauf erfolgt ist. Dies ist noch immer nicht wirklich abbildbar. Ein wichtiges Ziel ist es, die Offline-Medien als wichtige Einflussgrößen für Marken einzubinden. Vor allem durch die Nutzung des Second Screens und weitere Vorteile von Tablet und Smartphone rückt dies in greifbare Nähe.

Wir zeigen Ihnen wie Sie Fehler in der Customer Journey erkennen:

  1. Untersuchen Sie das Kaufverhalten Ihrer Endkunden durch die Entwicklung von Käuferprototypen.
  2. Bei einer Datenabweichung von über 20 Prozent zwischen den verschiedenen Reporting-Systemen, sollten Sie die Gesamtzahl an Konversionen und registriertem Umsatz vergleichen. Grundlegend sollten Sie einen Vergleich zweier Tools miteinander jedoch vermeiden.
  3. Sie verzeichnen einen sehr hohen Umsatzanteil über nur einen Kanal? Möglicherweise werden bezahlte Kanäle nicht richtig ausgewiesen.
  4. Analysieren Sie Ihre Kampagnen: Sind die umsatzstärksten Customer Journeys aus einer Kampagne in Hinblick auf die Retouren-Quote evtl. versteckte Kostenblöcke?

Effizientes Online Marketing

Genaues Tracking und Fehleranalyse helfen, um eine korrekte und allumfassende Customer Journey zu erreichen. Unternehmen müssen die User auf ihrer Reise durchs Netz verstehen. Das Zusammenspiel zwischen Tracking, Customer Journey Analyse und Attributionsmodell macht Ihr Online-Marketing effizienter und nachhaltiger.