25.01.2019

TWT Content Team: Bei all den Kanälen wie Social Media, Hangouts oder WhatsApp fragt man sich doch: Ist E-Mail Kommunikation wirklich noch up-to-date? 

Frank: Ja tatsächlich: Über 95 Prozent der deutschen Internet User senden oder empfangen E-Mails. Allein für 2018 wurden 917 Mio. Mails prognostiziert, ohne Spam. Im Vergleich zu 2016 ein Plus von 25 Prozent. Das zeigt, wie wichtig E-Mail-Marketing weiterhin bleibt, um mit Kunden zu kommunizieren. Kein Wunder, es ist die Methode die sehr eng mit dem Kaufprozess verknüpft ist. 

Was bedeutet E-Mail-Marketing genau?

Frank: Mit E-Mail-Marketing kann der direkte Dialog zu Kunden oder Interessenten hergestellt werden. So können Unternehmen ihre Zielgruppe persönlich ansprechen, neue Kunden gewinnen und bestehende Kunden binden.

Welche Möglichkeiten gibt es hier?

Frank: Es gibt sehr unterschiedliche Arten: Neben dem Newsletter gibt es auch das Sale- oder Brand-Mailing, bei denen Infos über Produkte oder die Marke im Vordergrund stehen. Daneben versenden Unternehmen auch Eventmailings, beispielsweise für E-Learnings, Umfragen oder Messen. Oder Mails zu besonderen Anlässen – die Triggermails. 

Die höchste Öffnungsrate haben Transaktionsmails – also zum Beispiel Versandbestätigung, Kontostandinformationen oder Passwort-vergessen-Mails. 

Das klingt sehr umfangreich. Wo fange ich als Unternehmen an?

Frank: Rechtliche Eckpunkte bilden hierfür die Grundlage. Zwar können wir keine Rechtsberatung durchführen, aber es gilt: bei Werbemails ist die Genehmigung des Empfängers erforderlich. Hinzu kommen ein Double Opt In sowie ein Opt Out, um die Willenserklärung jederzeit zurückziehen zu können. Für Unternehmen gilt hier der “Grundsatz der Datensparsamkeit”, das heißt Daten sollten nur zweckbezogen und minimalisiert gesammelt werden.

Sind die rechtlichen Grundlagen abgesteckt, geht es um die technische Umsetzung. Was gibt es hier zu beachten?

Frank: Für eine clientübergreifende Kompatibilität müssen wir zurückgreifen auf eine HTML-Version von 1999, da in manchen Unternehmen immer noch relativ alte E-Mail-Clients benutzt werden. Zu beachten ist außerdem, dass eine E-Mail an Kunden neben der Onlineversion- auch immer eine Textversion benötigt. Fehlt diese, kann die Mail als Spam eingestuft werden. Ich kann darüber hinaus eine mobile Version nur empfehlen.

Oft müssen Bilder erst nachgeladen werden, da der Empfänger sie im Client blockiert oder schlechten Netzempfang hat. Animierte Gifs funktionieren meistens, aber nicht überall. Ebenso verhält es sich mit der Positionierung von Elementen, Videos, Hintergrundfarben und Bildern.

Also: Testen, testen, testen! 

Zusammenfassend kann ich daher sagen: Mit einer professionellen E-Mail-Marketing Lösung und dem richtigen Tool ist man hier auf der sicheren Seite. 

Vielen Dank für das Interview, Frank.

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