10.06.2014

Wer stöbert nicht gern in Geschäften? Einkaufen und die damit verbundenen Besuche in Ladenlokalen gehören zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Für den stationären Handel lohnt es sich also zusätzlich, digitale Kaufanreize anzubieten, um aus Besuchern auch Käufer zu machen. Think Tank 2b Ahead hat sich in seiner Trendstudie mit der Zukunft des stationären Handels befasst. Wir fassen die wichtigsten Trendfelder für den Handel zusammen.

 

Der Einsatz von digitalen Technologien am Point of Sale hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Nicht nur die Kunden selbst nutzen vermehrt ihr Smartphone im Geschäft, um zum Beispiel Preise zu vergleichen. Auch die Händler wollen ihren Besuchern zunehmend digitale Mehrwerte bieten, um das Shopping-Erlebnis im Store zu vervollständigen. Ganzheitliche Multichannel-Ansätze rücken hier in den Vordergrund. Die Verschmelzung von stationären und interaktiven Händlern ist somit einer der spannendsten Themen der Retail Revolution. Zum anderen macht das Social Web auch vor der Retail-Welt nicht Halt. Hier wird besonders das zunehmende Interaktionsbedürfnis des Kunden deutlich.

Die relevantesten Trendfelder laut der Studie „Die Zukunft des stationären Handels” fassen wir im Folgenden für Sie zusammen:

Cross-Channel-Commerce: Für den Handel wird es in Zukunft ausschlaggebend sein alle Vertriebskanäle miteinander zu verknüpfen. Ob Online-Shop, App, PoS oder die Print-Werbung im Hochglanzmagazin: Kunden erwarten ein einheitliches Verkaufsbild und folgen Ihrer Lieblingsmarke auf diversen Kanälen.

Individuelle Kundenansprache: Nicht nur, dass Kunden immer häufiger über mobile Endgeräte abgeholt werden müssen – nein, Händler setzen in Zukunft auf eine personalisierte Kundenansprache. Um dies zu ermöglichen, benötigen Retailer Kundendaten und Nutzungsgewohnheiten, die sie datenschutzkonform auswerten können. So lassen sich individuelle Angebote erstellen, personalisierte Newsletter verschicken oder kleine Goodies zum Kundengeburtstag zustellen.

iBeacons für den Handel: Über kleine Funksender, die sogenannten iBeacons,  im Ladengeschäft können Informationen auch ohne Internetverbindung an Smartphones von Kunden geschickt werden. Die Londoner Regent Street wird beispielsweise mit Beacons ausgestattet, sodass Passanten über eine entsprechende App Angebote der Stores erhalten. iBeacons machen das Shopping in den kommenden Jahren wieder zum Erlebnis.

E-Commerce, lange ein rotes Tuch für den stationären Handel, wird zunehmend als Schlüssel für den langfristigen Erfolg eingesetzt. Virtuelle Einkaufswelten inszenieren Produkte auf emotionale Weise und verknüpfen Online- und Offline-Welt. Wie Sie diese umsetzen, erklärt Mathias Wolff, Director eCommerce TWT, in der folgenden Ausgabe von TWT TV:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=zn7PeEMBbcY

 

Unsere eCommerce-Experten beraten Sie gerne hinsichtlich einer zukunftsweisenden Multi-Channel-Strategie. Sprechen Sie uns hier an.