06.02.2018

Auf den folgenden Fachgebieten sollten Unternehmen sich vorbereiten, um eine möglichst reibungslose Entwicklung, Implementierung und Wartung von künstlicher Intelligenz zu gewährleisten.

Weiterentwicklung von Self Service

Self Service-Prozesse werden immer stärker von den Mitarbeitern angenommen und ersetzen so die klassischen Anfragen an die internen Support-Stellen wie IT und Human Ressources. Künstliche Intelligenz kann bei der Problemlösung mit Hilfe von einfachen Chatbots oder virtuellen Agenten unterstützen.

Funktionierendes Wissensmanagement ist notwendig

Gartner geht davon aus, dass bis 2020 über 90 Prozent der KI-Initiativen an einer fehlenden Wissensbasis scheitern werden. Ein zentraler Baustein für die Entwicklung von KI-Kompetenz ist exzellentes Wissensmanagement. Oftmals ist dazu ein geordnetes Change Management von Nöten, das komplex und zeitaufwändig ist. 

IT-Strukturen flexibel halten 

Die Strukturen der IT müssen sehr variabel sein, um eine erfolgreiche KI-Entwicklung erreichen zu können. Agile und schlanke Frameworks wie DevOps verfolgen einen iterativen Innovationsansatz, der kleinere und häufigere Veränderungen an den IT-Infrastrukturen mit geringem Risiko möglich macht. 

Anbindung zu Drittanbietern ermöglichen

Der Datenhunger von künstlicher Intelligenz ist groß, entsprechend wichtig sind die Schnittstellen zu Drittanbietern von Anwendungen und Datenquellen. Insbesondere bei Vorhersagen von Ereignissen oder der Automatisierung von Serviceprozessen außerhalb der IT ist die Anbindungsmöglichkeit sehr wichtig. Zur Datenaggreation bieten sich Data-Warehouses (DWH) oder Service Management Plattformen an, auf die künftige KI-Anwendungen schnell und sicher zugreifen können.