27.09.2016

Täglich halten sich potenzielle Käufer mehrere Stunden auf verschiedenen Social Media-Plattformen auf. Marken, die dort präsent sind, haben die Möglichkeit, ihre Produkte, Firmensgeschichte oder die Weiterempfehlung anderer Kunden, innerhalb kurzer Zeit, an eine große Gemeinschaft zu kommunizieren. Im Vergleich zum Verkauf über den regulären Online Shop bieten soziale Netzwerke Unternehmen einige Vorteile hinsichtlich der Markenbekanntheit. Zusätzlich wird der Austausch über ein Produkt mit Freunden vereinfacht. Der endgültige Kauf kann inzwischen sogar vollzogen werden, ohne dass es dafür nötig ist, die Plattform, auf der man sich gerade befindet, zu verlassen.

Bezahlen im Facebook Messenger

Eines der Netzwerke, die es ermöglicht innerhalb der Anwendung einzukaufen, ist Facebook. Der Wert des Messengers hat sich für Unternehmen kontinuierlich gesteigert. Kunden können dank Chatbot jetzt nicht nur Fragen zum Wunschprodukt stellen. Sie können es auch innerhalb des Messengers bezahlen. Dazu muss der Kunde lediglich den Kaufen-Button nutzen. Facebook ermöglicht Unternehmen sowie Konsumenten eine einfache Beratung und Kaufabwicklung, ohne dass dafür eine zusätzliche Seite aufgerufen werden muss.

Die Nutzung eines solchen Angebots hängt jedoch auch stark von der Zielgruppe ab. Besonderen Anklang erzielt man damit bei der Zielgruppe der Digital Natives, die bereits mit online und mobilen Geschäftsabschlüssen vertraut ist und es gewohnt ist, Paypal oder ähnliche Bezahlmethoden zu verwenden.

Produktwünsche und In-App-Käufe

Auch Instagram führt mit dem “Shop Now Button” Kunden direkt auf den Online Shop. Unter Fotos oder Videos von Produkten ist es Unternehmen möglich, einen solchen Button zu integrieren. So hat ein Interessent die Möglichkeit, das Produkt, das ihm gefällt aus der App heraus direkt über den Shop zu bestellen.

Die Bildplattform Pinterest hingegen bietet sich hauptsächlich zur Nutzung als Wunschliste an. User können dort Dinge, die sie schön finden, speichern und sich von den Listen anderer User inspirieren lassen.

Unterschiedliche Darstellung auf verschiedenen Plattformen

Social Commerce eignet sich immer dann für Unternehmen, wenn diese wissen, welchen Kanal sie für ihre Angebote nutzen können. Vorab sollte immer festgelegt werden, wer die Zielgruppe ist und ob Social Commerce der bevorzugte Kontakt ist. Generell ist die Präsenz von Marken auf sozialen Netzwerken immer ratsam, da der Kunde so zusätzliche Informationen erhält. Gleichzeitig kann ein Austausch über Produkte und damit Empfehlungsmarketing stattfinden.

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