24.03.2014

Laut Deutschem Marketinginstitut besitzen mehr als 90 Prozent der Unternehmen eine Facebook-Seite. Doch wer den Nutzern eine verwaiste Facebook-Seite präsentiert, richtet mehr Schaden als Nutzen an. Mit dem richtigen Content und einer Social Media-Strategie können Sie den ROI maßgeblich steigern. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit einigen Tipps Ihre Fans in den Sozialen Netzwerken begeistern.

Unternehmen geben an, dass Facbook mit 81 Prozent für Ihre Marketing-Aktivitäten die größte Relevanz hat. Darauf folgt Twitter mit 44 Prozent und YouTube mit 30 Prozent. Google+ wird von den meisten Marketern als eher irrelevant bezeichnet, wobei der hohe Impact für das SEO-Ranking dabei sicher nicht bedacht wird. Auch Tumblr, Pinterest und Instagram werden weiter hinten eingeordnet. Diese Zahlen zeigen jedoch nur die Einschätzung der Marketingverantwortlichen. Mit den richtigen Stellschrauben lassen sich auch Pinterest und Co. zu guten Plattformen für Influencer machen.

 

Mobile Verweildauer als Indikator

Was die mobile Verweildauer in den Netzwerken angeht, liegt Facebook deutlich vor Instagram und Twitter. Pro Monat verbringen Facebook-Nutzer knapp 8 Stunden in offiziellen mobilen Facebook-Apps. Direkte Verfolger sind Instagram mit 3:40 Stunden, Twitter mit 3:07 Stunden und Pinterest mit 1:39 h. Google+ liegt mit nur 0:11 Stunden abgeschlagen hinten. Eine langfristige Kundenbindung und dialoge Markenkommunikation sind nur zwei der vielen Vorteile gelungener Social Media-Aktivitäten.

Vorteile von Social Media im Überblick:

 

  • Mehr Kunden: Sie erschließen neue Zielgruppen und über den direkten Dialog mit den Online-Nutzern knüpfen Sie Kontakt zu potenziellen Käufern und machen sie zu Markenbotschaftern
  • Höhere Kundenbindung: Social Media ist die beste Möglichkeit, um sich mit Kunden auszutauschen. Spezielle Angebote, die es nur für Fans gibt, lassen die Kundenbindung steigen
  • Vertrauen schaffen: Social Media Plattformen eignen sich wie kein anderes Medium, um Vertrauen durch Empfehlungen aufzubauen. 90 Prozent der Nutzer vertrauen den Produktempfehlungen von Freunden.

Mit diesen Tipps verbessern Sie Ihre Kommunikation in den sozialen Netzwerken:

 

Tipp 1: Ein soziales Netzwerk ist kein primärer Vertriebskanal

Menschen lieben es, zu kaufen – aber sie mögen es nicht, verkauft zu werden. Unternehmen, die in den sozialen Medien sehr erfolgreich sind, konzentrieren sich auf Engagement, Pflege von Beziehungen und den gegenseitigen Austausch. Kunden und Interessenten geben solchen Unternehmen die meisten Likes die Mehrwert, Unterhaltung, Rabatte, Hilfe und Engagement bieten. Behandeln Sie Ihre User wie Leser und nicht wie potenzielle Kunden.

Tipp 2: Wählen Sie den richtigen Content

Exklusive Informationen über Produkte und Marken sind für Nutzer überaus wichtig. Sie sind neben exklusiven Promotions, Events und Sonderangeboten die wichtigste Motivation, um einer Marke im Netzwerk zu folgen und sich als Fan zu “outen”. Bieten Sie Ihren Usern, wonach sie verlangen.

Durch die Belohnungen, die ausschließlich auf dem Portal zu finden sind, werden die User zum Teilen der Produktangebote animiert. Um die Kunden nachhaltig auf Facebook zu binden, ist das zeitnahe Reagieren auf Kommentare ein ausschlaggebendes Kriterium. Reagieren Sie schnell auf Anfragen der Social Media-Nutzer. Durch die rege Interaktion fühlen sich die Kunden gut aufgehoben und können sich mit der Marke identifizieren. Generell gilt: Kommunizieren Sie mit Ihren Fans auf Augenhöhe.

www.youtube.com/embed/dtbaGVTjl2w 

Tipp 3: Facebook-Anzeigen nutzen und Klickraten verbessern

Eine Untersuchung von Adobe zeigt, dass vor allem die Darstellung von Menschen in Facebook-Anzeigen eine hohe Klickrate erzielt. Auch der Hintergrund und die Perspektive haben Einfluss auf den Erfolg von Anzeigen auf Facebook. Zeigt die Anzeige eine Frau anstelle eines Mannes, verdoppelt sich die Klickrate der Anzeige sogar. Der Hintergrund sollte vor allem gleichmäßige Farbflächen haben, außer blau, denn das hat keine guten Klickraten erzielt. Nahaufnahmen von Produkten und Personen erzielen gute Werte. Es wurden insgesamt rund 1.700 Anzeigen untersucht

 

Tipp 4: Fans gewinnen mit Sponsored Posts

Unternehmen können Sponsored Posts einsetzen, um die eigenen Postings in den Fokus der Zielgruppe zu bringen. So erzeugen Marken mehr Aufmerksamkeit im News-Feed ihrer Interessengruppe. Längst ist es nicht mehr so einfach, die Facebook-User mit einem kostenlosen Post zu erreichen. Achten Sie dabei auf eine ausgewogene Posting-Frequenz. Zu viele Promoted Posts in der Timeline können Ihre zukünftigen Fans schnell nerven.

 

Tipp 5: Trotz allem – nutzen Sie Google+

Was initial als Konkurrenz-Produkt zu anderen großen sozialen Plattformen gedacht war, hat sich schnell zu einem Nischen-Netzwerk entwickelt. Dennoch ist Google+ mit monatlich 190 Millionen aktiven Nutzern alles andere als klein. Google verknüpft diese Accounts außerdem ziemlich clever mit den Profilen der anderen Google Services und greift so Traffic und wertvolle Daten ab. Die dadurch entstehenden Synergien zwischen der Plattform und den anderen Google Produkten, machen das Netzwerk darüber hinaus äußerst attraktiv. Insbesondere die Suche, Googles Kerngeschäft, konnte von den Neuerungen, die das Netzwerk mit sich brachte, stark profitieren. Auch wenn der Marketing-Effekt im Kontrast zu Facebook eher klein ist, sollten Sie dennoch Google+ als möglichen Kanal in Betracht ziehen. Wir zeigen, wie Sie den Einstieg finden:

Tipp 6: Qualität Ihrer Inhalte muss stimmen

Einfache und kurze Meldungen sind nicht mehr genug. Um eine tiefere Verbindung mit Ihren Kunden zu erreichen, müssen Unternehmen intelligenter kommunizieren. Kurze Videos, Infografiken, Bildqualität und Umfragen sind alles Möglichkeiten, um sich qualitativer zu engagieren. Unternehmen müssen auf ihren Content schauen und sich fragen: Hat er virale Power? Walmart zählt in den USA momentan zu den Vorreitern, was gutes Social Media-Marketing betrifft:

 

 

Tipp 7: Die richtigen Bilder für Pinterest

Stellen Sie mit der richtigen Bildwahl emotionale Themenwelten für Ihre Zielgruppen her. Inszenieren Sie Ihre Produkte in einem praxisnahen Umfeld, mit Unterhaltungswert statt lediglich das Produkt abzubilden. Pinterest ist ein soziales Netzwerk, das den visuellen Wert in den Fokus stellt. Begehen Sie nicht den Fehler eindimensionales Hardselling betreiben zu wollen. Die Bilder erzählen Geschichten für Ihre Nutzer und stellen eine Beziehung zwischen Ihnen und dem User her.

 

Denken Sie wie Ihre Kunden

Auch wenn sie bereits einen Acoount auf Facebook und möglicherweise anderen Netzwerken haben, sollten Sie kontinuierliche Optimierungen und Anpassungen vornehmen. Überlegen Sie, welche Rabatte Ihre Kunden begeistern können, wie Sie Ihre Facebook-Anzeige gestalten und welche Bildinhalte Ihre Marke ins rechte Licht rücken. Wir helfen Ihnen gern bei der Realisierung Ihres Social Media-Marketings.