22.07.2009

Das weiterhin stark wachsende Social Media-Gefüge aus Blogs, Communities, Medien- und Kommunikationsplattformen und die damit einhergehende Vernetzung der Nutzer untereinander bietet ein schier unerschöpfliches Potenzial, Kundenbeziehungen aufzubauen, zu stärken und aufrechtzuerhalten. Voraussetzung ist allerdings, dass man sein Gegenüber ernst nimmt und weiss, was man wo tun – oder besser lassen sollte.

 

Zurzeit reüssieren Dell und BestBuy in den USA mit Kampagnen, die den Kommunikationsaspekt des Social Web so aufgreifen, wie er vom Nutzer gewünscht ist:

 

Als Dialog. Als Gespräch. Als die Möglichkeit einer 1:1-Kommunikation, die immer unerreichbar schien – hier ist sie. Nutzen wir sie. Richtig. Für Dell bedeutet das Umsatzsteigerungen. Für BestBuy gelebte Beratung und mehr Abverkauf. Zufriedene Kunden entstehen hier quasi nebenbei.

 

Marken sind heutzutage nicht mehr einseitig formbar: der mündige Kunde glaubt nicht mehr an Werbung. Er lässt sich nichts diktieren – er denkt selbst und hinterfragt Botschaften, er bildet sich seine eigene Meinung, er baut Netzwerke auf und er kommuniziert mit Gleichgesinnten. Damit ist der Kunde ist das wichtigste Element der Markenbildung: er ist Empfänger, Multiplikator und Erschaffer.

  • Zwei von drei Internet-Nutzern sind auf Social Sites aktiv.*
  • Social Sites zu besuchen ist die vierthäufigste Internet-Aktivität – noch vor E-Mail.*
  • Die Verweildauer auf Social Sites steigt dreimal so schnell wie der Web-Durchschnitt – und macht mittlerweile ca 10% der Gesamtverweildauer im Netz aus.*

Die Konsequenz ist logisch: Lassen Sie sie uns gemeinsam umsetzen.

 

* Quelle: Nielsen, Global Faces & Networkes Places, 2009