09.01.2013

Den meisten Unternehmen und Internet-Entscheidern ist längst klar, dass Social Media zu einer modernen Unternehmenskommunikation dazugehört. Trotzdem wagen immer noch zu wenige Marken und Unternehmen den Sprung ins Social Web. Noch schlimmer ist es, wenn auf dem Facebook- oder Twitter-Auftritt eine klare Strategie fehlt. Die Entwicklung ist allerdings nicht mehr aufzuhalten: In Zukunft werden soziale Netzwerke zur Pflicht in der Unternehmenskommunikation. Daher sollten Sie sich schon frühzeitig um Ihren Auftritt im Social Web kümmern, damit aus der Pflicht eine Kür wird.

 

Laut einer aktuellen Recommendly Studie sind zwei von drei Facebook-Pages inaktiv. Das heißt mehr als 60 Prozent haben kein Titelbild und auf 70 Prozent der Seiten wurde seit einem Monat nichts mehr gepostet. Die Erwartungen der Kunden haben sich jedoch geändert. Sie wünschen sich aktuelle Informationen zu Produkten, Services und Unternehmensneuigkeiten. Ihre Kunden wollen in direktem Dialog mit Ihnen treten und sich über Ihre Marke mit anderen Kunden austauschen. Mitglieder setzen voraus, dass Unternehmen in sozialen Netzwerken wie Facebook auf Fragen antworten und sich aktiv präsentieren. Vor allem mobil suchen Nutzer im Social Web nach Brands, denen sie folgen können. Die Zeit, die Menschen mit Social Apps verbringen, ist um 76 Prozent angestiegen. Wie Sie eine klare und strukturierte Kommunikation im Social Web aufbauen, zeigen wir Ihnen hier:

  • Denken Sie um: Damit Sie in sozialen Netzwerken erfolgreich sind, muss ein Umdenken in der Kommunikationskultur stattfinden. Erkennen Sie die Wichtigkeit und das Potenzial, die Reichweite zu erhöhen und Kundenmeinungen zu filtern.
  • Kommunizieren Sie auf Augenhöhe: Im Social Web findet die Kommunikation auf Augenhöhe statt. Treten Sie in einen Dialog mit Ihren Konsumenten. Machen Sie dabei nie den Fehler, Ihre Kunden nicht ernst zu nehmen. Antworten Sie zeitnah und kompetent auf das Anliegen der User.
  • Social Media ist keine (reine) Werbefläche: Legen Sie Profile nicht an, um ausschließlich Werbung darauf zu betreiben. Der Sinn und Zweck von Social Media liegt in einer aktiven Kommunikation. Natürlich sollen Sie Ihre Produkte bewerben, aber dies darf nicht die Unternehmenskommunikation ersetzen.
  • Setzen Sie auf visuelle Inhalte: Seit der Einführung der Timeline sind Fotos und Videos ein elementarer Bestandteil auf Facebook. Bis zu 60 Prozent der Inhalte macht der visuelle Content aus. Integrieren Sie daher Bilder von neuen Produkten, von Events oder das neueste Unternehmensvideo auf Ihrer Chronik. So generieren Sie Likes und Shares.

Social Media: Positionieren Sie Ihre Marke

Social Media wird in der Unternehmenskommunikation die meisten Zuwächse erleben, so die Studie von PR-Gateway. Bei den Social Media-Plattformen hat Facebook mit 48 Prozent die Nase leicht vor Xing mit 42 Prozent. Twitter (39 Prozent) und YouTube (36 Prozent)  folgen danach. Schon jetzt bieten Corporate Blogs einen idealen Weg, um Kunden auf dem neuesten Stand zu halten. Unternehmen sollten sich aufgrund dieser Fakten mit Social Media befassen und eine professionelle Content-Pflege betreiben. Je länger Unternehmen damit warten, desto schwieriger wird es, seinen Platz im Social Web zu finden und die eigene Marke dort zu festigen.