24.05.2016

1. E-Commerce lohnt sich doch gar nicht

Die Entwicklungen zeigen, dass die Nutzung von Online Shops auch weiterhin steigen wird.  E-Commerce wird von den Kundenwünschen geprägt. Für den Erfolg muss der Händler seinen Kunden dort abholen, wo dieser den Kontakt sucht. Vor allem die vermehrte Nutzung von mobile Devices steigern die Kaufrate in Online Shops. Demnach sollte auch der Auftritt mobil optimiert sein, bzw. eine Shopping App angeboten werden. Zur Zeit sind noch 50 Prozent aller Internet-Shops nicht für die mobile Ansicht optimiert.

2. Online ergänzt bloß den stationären Handel

Dass Online nur eine Ergänzung des Offline-Angebots ist, kann nicht belegt werden. Das Wachstum im eCommerce-Bereich wird in den nächsten Jahren nicht nachlassen. Einige Händler glauben, dass es ausreicht, online nur einen Teil des eigentlichen Sortiments, das der Kunde stationär erhält, anzubieten. Der Käufer erwartet heutzutage online aber ein ebenso breites Angebot, wie offline - wenn nicht sogar mehr. Häufig wenden sich Händler mit dem Argument “Offline ist der Lead Channel” von der Bedeutung des  eCommerce ab. Jeder Vertriebskanal ist von Bedeutung. Daher ist es wichtig, die Kanäle sinnvoll miteinander zu verknüpfen. So ist man für den Kunden immer präsent und steht in den Suchmaschinen in unterschiedlichen Kanälen immer im Vordergrund.


3. Für den eCommerce-Erfolg sind Investitonen nicht unbedingt nötig

Jede zielgerichtete und gut geplante Investition wirkt sich positiv auf das Geschäft aus. Dies lässt sich mit dem ROI belegen. Dabei ist es wichtig, seine eigenen Ziele, Stärken und Schwächen, aber auch die USPs (Unique Selling Points) und die Anforderungen der Kunden und Nutzer zu kennen. Systeme sollten so auf- und ausgebaut werden, dass sie die bestmögliche Funktionalität leisten. Stationäre Händler haben bisher nur selten erkannt, wie wichtig es ist, in die eigenen eShop-Systeme zu investieren. Eine Umstrukturierung der Vorgehensweise sowie die Erweiterung der Logistik sind wichtig, um für die Kunden relevant zu sein. Die Orientierung an Größen wie OTTO und Ähnlichen kann hilfreich sein.

4. Outsourcing ist einfacher

Nicht, wenn man auf den falschen Dienstleister setzt. Bei vielen externen Angeboten werden stumpf die falschen Leistungen erfüllt und die Sicht der Kunden außer Acht gelassen. Nur wer einen Partner mit Know-how und Erfahrung an der Seite hat, wird erfolgreich sein. Die partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit einer Full Service-Internetagentur hat positiven Einfluss auf die Customer Experience. Wichtig ist, dass Dienstleister und Unternehmen ein gemeinsames Ziel verfolgen.

5. Nur Online-Wachstum ist bedeutend

Die Vernetzung von Online- und Offline-Angeboten ist der entscheidende Faktor für die Umsatzsteigerung. Damit die Absatzzahlen konstant steigen und beibehalten werden können, müssen neue Herangehensweisen erarbeitet werden sowie Ideen, wie sich der Offline- und Online-Handel miteinander vereinbaren lassen. Letztendlich stehen Ihre Umsätze im Vordergrund und nicht, der Kanal über den sie erzielt wurden.

6. Innovation ist Nebensache

Wichtig ist es, den Shop-Auftritt sowie seine Funktionalität stetig zu aktualisieren. Viele stationäre Händler scheuen sich vor Herausforderungen und glauben deshalb, eine Neuausrichtung des Geschäftsmodells würde automatisch zu Konflikten innerhalb des Unternehmens führen. Dabei gibt es bereits eine Vielzahl innovativer Lösungen, die das Kauferlebnis für den Kunden spannender gestalten. Durch die Nutzung einer Avatartechnologie im Online Shop, TWT-Dressing-Rooms oder dem TWT Productlocator bietet sich ein Mehrwert für den Besucher des Shops. Der Anbieter gewinnt durch seinen Service neue Kunden.

7. Ein Web Shop löst alle Probleme

Die Integration eines Web Shops ist der erste Schritt in der Erweiterung Ihrer Verkaufkanäle. Ein Online Shop bietet die Möglichkeit weiterführende Angebote zu schaffen, die das Online- und Offline-Kauferlebnis verbessern. Kunden erwarten häufig WLAN im Laden oder wollen über Liefermöglichkeiten informiert werden. Außerdem erwarten sie, weiterführende Angebote, während des Aufenthalts im Geschäft. Beispiele dafür sind Click & Collect oder das Empfangen von Rabattcodes auf dem Smartphone. Das bedeutet auch, dass stationär der Geschäftsprozess erweitert werden muss.


Wenn auch Sie dem ein oder anderen Irrtum unterliegen, wenden Sie sich an uns. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir eine Strategie für Ihren Online Shop.

(Quelle: INTERNET WORLD Business)