08.04.2015

Retailer haben sich längst auf die mobile Zukunft eingestellt. M-Payment, Shopping-Apps und Co. unterstreichen diesen Trend. Im Finanzwesen gewinnt die mobile Zukunft ebenfalls immer mehr an Bedeutung. Die aktuelle Studie von Bain & Company stellt vor, warum auch Geldinstitute in Mobile investieren sollten.

Deutschlandweit sind rund 7.000 Bankkunden im Rahmen der neuen Studie befragt worden. Das Ergebnis zeigt, dass Kunden von ihren Geldinstituten die gleiche Flexibilität beim Kundenservice erwarten, wie bei einem eCommerce-Händler.

Mobile Banking

Denn die Differenzierung im Privatkundengeschäft geht nicht mehr über reine Produktpakete. Es zählt das gesamte Kundenerlebnis. Ein interaktives, erlebbares Look & Feel ist bei Banken daher genauso wichtig, wie ihre Seriosität. Um authentisch gegenüber den Kunden zu sein, sind klare und präzise Angebote auch im mobilen Bereich entscheidend. Internetbanken haben diesen Trend erkannt und bieten ihren Kunden direkte und relevante Online-Basispakete an.

Der weltweite Anstieg an Mobile Devices hat zahlreiche Prozesse automatisiert. In Deutschland liegt der Anteil an Kunden, die eine Banking-App nutzen, im letzten Quartal bei 21 Prozent. Besonders die Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen definiert diesen Prozentsatz. Seit 2014 ist die gesamte Zahl der Nutzer von Finanz-Apps um ganze 19 Prozentpunkte gestiegen. Weltweit wächst auch die Anzahl mobiler Transaktionen. Auch wenn das Mobile Payment noch bei einigen deutschen Kunden Zweifel weckt, wird die Tendenz für mobile Bankangebote in den kommenden Jahren weiter steigen.

(Quelle: Studie Bain/WiWo)