23.03.2018

Über eine digitale Plattform sollen künstliche Intelligenz-Systeme validiert werden, um eine Basis für die Zertifizierung zu schaffen. Die Tüv-Experten wollen im Zuge dessen das Lernverhalten der KI-Systeme im Auto erforschen. Künstliche Intelligenz wird zunehmend in die Elektronik autonomer Fahrzeuge eingebaut. So lassen sich mögliche Verkehrssituationen analysieren, Ampelschaltungen steuern und Verkehrsaufkommen managen. Damit die autonomen Rückschlüsse stets im Sinne der Verkehrssicherheit getroffen werden, will der Tüv die Algorithmen prüfen. Des Weiteren soll das Lernen des KI-Systems gezielt gesteuert werden.

Autonomes Fahren soll bis 2030 selbstverständlich werden. Diese Prognose stellt PricewaterhouseCoopers (PwC) auf. Vernetzte Fahrzeuge, in denen der Nutzer nicht mehr selbst fahren muss, ermöglichen Raum für andere Dinge, zum Beispiel der Nutzung von sozialen Netzwerken oder anderen Entertainment-Technologien.

Gewinnzuwachs durch selbstfahrende Autos

Autonomes Fahren senkt die Kosten in der Nutzfahrzeugbranche. Der Fahrer eines LKW macht bis zu 60 Prozent der Gesamtkosten aus. Selbstfahrende Lastkraftfahrzeuge reduzieren diese Ausgaben erheblich. Wird ein Teil der Fahrt von dem autonomen Fahrzeug übernommen, wird der Fahrer entlastet. Dadurch sinken die Standzeiten, wodurch längere Strecken gefahren werden können.
Für die selbstfahrenden LKW müssen einige technische Gegebenheiten erfüllt werden. So muss der aktuelle Standort sowie die aktuelle Geschwindigkeit des Wagens per GPS nachverfolgt werden können. Durch die veränderten Fahrgewohnheiten ergeben sich neue Chancen für branchenfremde Unternehmen. Datenspezialisten haben die Möglichkeit in der Branche Fuß zu fassen.