22.09.2016

Der VR-Benchmark von TWT ist auf dem Markt völlig neu und ermittelt, wie aufwendig VR-Welten, die über den Browser ausgeliefert werden sollen, sein können. Die Ziele für viele Unternehmen bestehen darin, die Nutzerfreundlichkeit zu erhöhen und die Erreichbarkeit der Endkunden zu verbessern. Consumer müssen durch das Tool nicht extra eine App installieren, um VR-Anwendungen für Cardboards zu verwenden, sondern müssen lediglich eine Website öffnen.

Fakten statt Bauchgefühl

Der TWT Web-VR-Benchmark zeigt Umsetzungsmöglichkeiten von Virtual Reality-Welten auf. Dies geschieht auf der Grundlage von Fakten statt auf einem bloßen Bauchgefühl. Unternehmen erhalten eine deutlich optimierte Beratung. Risiken und Kosten im Produktionsprozess können gut kontrolliert werden. So kann bereits in der Konzeptionierungsphase einer geplanten VR-Anwendung klar zwischen möglich und unmöglich differenziert werden.

Die Technik dahinter

Die Grafik zeigt das Verhältnis von Polygonen zu  frames per second

Als Referenzwert für zu aufwendige Grafiken gelten die sogenannten frames per second, (FPS), also Bilder pro Sekunde. Je aufwändiger die VR-Welt gestaltet ist, desto geringer ist die FPS-Anzahl. Dies ist abhängig von der Leistungsfähigkeit des jeweiligen Smartphones. Für die virtuelle Realität sollten generell 60 FPS angestrebt werden. Der Benchmark ermittelt hierfür die relevanten Richtwerte. Die Tests werden frei konfiguriert. In erster Instanz wird konfiguriert, wie Polygone in welcher Rate emittiert werden. Dabei ist es möglich, einzelne Polygone zu erzeugen, einzelne Objekte zu erzeugen oder die Unterteilungen einer Geometrie iterativ zu erhöhen. Zusätzlich zu diesen erzeugenden Einstellungen können weitere Parameter wie Texturen, Animationen, Kantenglättung, Schatten etc. konfiguriert werden und auf diese Weise ein realistisches Bild der zur Verfügung stehenden Leistung erzeugt werden.