25.10.2016

Das Interesse an Smart Home wächst und daraus wollen nun auch Versicherungen, Energieversorger oder Dienstleister einen Vorteil für sich ziehen. Die erwarteten Umsatzpotenziale durch die vernetzten Geräte sind hoch. In den kommenden sechs Jahren sollen bis zu sechs Milliarden Euro erwirtschaftet werden.

Interesse an Smart Home ist in Deutschland am größten

Im europäischen Vergleich ist in Deutschland das Interesse an Vernetzung am stärksten. Jede vierte, befragte Person möchte vernetzte Geräte in sein Haus integrieren. Wann aber kann man überhaupt von einem Smart Home sprechen? Smart Home meint die Vernetzung von Haus- oder Unterhaltungstechnik zur Steigerung der Wohn- und Lebensqualität. In einem Haushalt müssen sich mindestens zwei vernetzte Geräte befinden, damit die Definition zutrifft.

Bis 2030 soll, laut Prognosen, jedes dritte neu gebaute oder renovierte Haus über smarte Technologien verfügen. Zur Umsetzung konkreter Smart Home-Projekte müssen Handwerk und Handel enger miteinander arbeiten. Die Renovierung des Smart Homes erfordert Baumaterialien, wie Elektrogeräte.

Die Usability und Steuerung der Anwendung ist ebenso ausschlaggebend. Damit die Bedienung auch wirklich einfach und jederzeit möglich ist, sollte sie über das Smartphone oder ein Tablet laufen.

Das steigende Interesse an vernetzten Anwendungen seitens der Kunden sowie die vielfältigen Möglichkeiten in der Praxis, bieten Unternehmen die Chance sich auf dem Markt zu etablieren. Bisher sind die Anbieter smarter Lösungen noch überschaubar. Mit Angeboten, die einen konkreten Nutzwert für die Kunden haben und nutzerfreundlich gestaltet sind, können Unternehmen diese Situation zu ihrem Vorteil nutzen.

Smart Home Potenzial in der Gesundheitsbranche ist groß

Eine Branche, die besonders großes Potenzial für den Einsatz vernetzter Geräte verspricht, ist die Gesundheitsbranche. Bedingt durch den demographischen Wandel ist der Bedarf an altersgerechten Wohnungen groß. Smart Home-Anwendungen kommen hier zum Einsatz. Betten, die erkennen ob eine Person aufgestanden ist oder nicht, senden Informationen an den Pflegedienst. Werden starke Veränderungen im Tagesablauf einer Person festgestellt, wird automatisch ein Hausnotruf abgesetzt.

Das vernetzte Zuhause bietet ein Vielfaches an Möglichkeiten. Durchsetzen werden sich die unterschiedlichen Szenarien innerhalb der nächsten Jahre. Aktuell finden Lösungen im Smart Home nur selten Anwendung. Die Ansätze einzelner Anbieter sind zum Teil sehr unterschiedlich. Zusätzlich ist es erforderlich, mit Unternehmen anderer Branchen zusammenzuarbeiten und so die Pläne für Smart Home Anwendungen voranzutreiben.

Auch Sie sind an den Entwicklungen rund um das Thema “Smart Home” interessiert? Sprechen Sie uns gerne an. Wir stehen ihnen beratend zur Seite.