25.08.2020

Jeder erfahrene Shopbetreiber kennt es: In der Sommerzeit wird tendenziell weniger gekauft. Doch dieses Jahr haben viele Deutsche aufgrund von Reisebeschränkungen auf ihren Sommerurlaub verzichtet. Stattdessen hat sie offenbar die Online-Kauflust gepackt - weswegen das alljährliche Sommerloch im E-Commerce-Bereich nicht ganz so heftig ausfällt. Auch die Mehrwertsteuersenkung im Juli hat sich positiv auf die Umsätze vieler Shops ausgewirkt. Trotz allem sollten Online-Händler sich jetzt mit Hilfe von zielgerichteten Marketing-Maßnahmen für die kommende Monate wappnen – und ja, auch schon für das Weihnachtsgeschäft.

Mit SEO-Maßnahmen Reichweite verstärken

Schon ein paar SEO-Tricks helfen Ihnen, eine Basis für eine stärkere Reichweite und Nachfrage zu schaffen. Versuchen Sie es doch einmal hiermit:

Konkrete Produktdaten erhöhen das Vertrauen

In jeder Phase der Customer Journey haben verschiedene Produktinformationen eine unterschiedliche Relevanz. So suchen Online-Kunden zu Beginn meist noch mit generischen Suchbegriffen nach Angeboten. Im weiteren Rechercheprozess konkretisieren sie diese Anfragen dann. Je granularer Händler ihre Produktdaten aufbereiten, desto höher sind die Erfolgschancen. 

Stimmen die Daten der Produkte in Ihrem Shop mit den Angaben der Hersteller überein, weckt dies zudem das Vertrauen der Kunden. Auch die Produktsuchmaschine Google Shopping liebt aktuell gehaltene Daten und wertet diese  als entscheidenden Qualitätsfaktor für die Kampagnen-Performance.

Aussagekräftige Produkt-Titel sorgen für eine bessere Conversion

… Denn sie sind für den Nutzer relevant. Achten Sie darauf, beschreibende Texte möglichst detailliert aufzubereiten, wenn Sie Produktinformationen erfassen. So können Sie systematisch strukturierte Produkttitel für Shopping Ads generieren und testen. Bei klassischen Fashion Artikeln erreichen Sie Ihre Zielgruppe beispielsweise direkter, wenn auf Marke, Geschlecht und Produkttyp weitere beschreibende Attribute folgen.

Informative Beschreibungen ersetzen Fachberater des stationären Handels

Eine gute Produktbeschreibung hat eine Länge von circa 500 bis 1.000 Zeichen und beinhaltet relevante Keywords sowie kaufentscheidende Argumente, etwa den Kundennutzen oder Ihr Alleinstellungsmerkmal. Betonen sie vor allem visuelle und haptische Details, um den USP des jeweiligen Produkts hervorzuheben. Geben Sie Ihren Kunden mit leserfreundlichen, aktivierenden Texten die Sicherheit, das richtige Produkt bei Ihnen zu bestellen. 

Um Umsatzeinbrüchen im Sommerloch entgegenzuwirken, sollten Ihre SEO- und SEA-Maßnahmen Hand in Hand gehen. Wenn Sie Ihre Produktinformationen geprüft, Keywords optimiert und relevante Inhalte für Ihre Zielgruppe erstellt haben, haben Sie Zeit, den nächsten Schritt zu gehen und Ihre neuen Inhalte zielgerichtet zu bewerben. Zeit, den nächsten Schritt zu gehen und Ihre neuen Inhalte zielgerichtet zu bewerben.

Mit SEA-Kampagnen Nutzer zu Stammkunden heben

SEA-Kampagnen (Search Engine Advertising) können im Zweifel kurzfristig an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden, etwa über Preissenkungen oder durch Erhöhung des Marketingbudgets, um der Marktentwicklung zu trotzen. Ob sich eine Mehrinvestition lohnt, zeigt unter anderem der “Impression Share”. Er gibt an, wie viele mögliche Impressionen die Anzeige erzielen kann. Zielgruppengerichtete Display-Kampagnen erhöhen nicht nur die Reichweite, sie stärken auch die Markenbekanntheit. Der Nutzer kommt so in Kontakt mit der Marke und wird bei zunehmender Nachfrage zum Käufer umgewandelt.

Fürchten Sie sich also nicht vor dem Sommerloch! Nutzen Sie die Zeit, um Ihre Website zu optimieren oder die nächsten SEA-Kampagnen zu planen, etwa für die Weihnachtssaison. Wir unterstützen Sie gern dabei.