21.10.2014

iBeacon gehört zu den führenden Technologie-Trends des Jahres. Unternehmen und Nutzer wissen allerdings noch zu wenig über die Nützlichkeit der kleinen Leuchtfeuer. Warum das Potenzial der Funksender so groß ist und welche Einsatzmöglichkeiten bereits bestehen, erfahren Sie hier.

Ein direkter Weg in das Smartphone der Kunden – das wünscht sich wohl jeder Marketing-Entscheider. Doch wollen die Endverbraucher überhaupt permanent Nachrichten zu Marken, Angeboten oder neuen Produkten auf das eigene Endgerät gepusht bekommen? Fakt ist: Nur, wenn die Nachrichten via iBeacon konkreten Mehrwert bieten und nützlich erscheinen, werden sie positiv wahrgenommen. Unternehmen sollten daher im Vorfeld mit verifizierten Experten den Einsatz der Technologie planen.

So funktioniert die iBeacon-Technologie

Sofern kompatible Geräte in der Nähe von installierten iBeacons auftauchen, können die Smartphones Datenpakete empfangen. Der Nutzer muss dafür Bluetooth Low Energy eingeschaltet haben. iPhones ab 4S und neuere Android-Geräte unterstützen die innovative Technologie. Ab iOS 7.1 können Beacons auch von Apps erkannt werden, wenn sie im Hintergrund laufen.

Nützliche Einsatzmöglichkeiten für iBeacon

iBeacon ist längst keine Spielerei mehr, denn viele nützliche Einsatzgebiete eröffnen sich durch die Technologie. Kulturelle Einrichtungen und Schulen haben die Funksender bereits für sich entdeckt. Das Ruben's House in Antwerpen stattet seine Besucher beispielsweise mit Smartphones aus, die als virtueller Guide durch das Museum führen.

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Installierte Beacons pushen auf das Smartphone mehr Details über die Kunstgalerie, die die Besucher gerade betrachten. Schulen und das gesamte Segment Education profitieren ebenfalls von den kleinen Alleskönnern. Mit iBeacon können Lern-Inhalte im interaktiven Klassenzimmer besser vermittelt und langfristig im Gedächtnis verankert bleiben. Die britische Clevedon School verwendet z.B. ein digitales Lernbuch, das auf iBeacon basiert. Schüler und Lehrer können dieses Buch nutzen, um Lernmaterialien auszutauschen oder Materialien zur Klausurvorbereitung miteinander zu teilen. Diese Funktion läuft auf dem iPad und stellt eine neue Art des Lernens dar. Neben diesen Optionen sind folgende Einsatzmöglichkeiten denkbar:

     

  • Aktuelle Angebote bei Eintritt in einen Store
  • Zuordnung von Rechnungen zu einem Tisch im Lokal
  • Audioaufführungen in einem Museum
  • Bezahlung des Tickets bei Betreten einer U-Bahn
  • Lesen von Zeitungen in der Umgebung von iBeacon (z.B. im Wartebereich einer Praxis)
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Die Einsatzszenarien beweisen, dass iBeacon immer nützlicher wird und Unternehmen konkreten Handlungsspielraum eröffnet. Verbraucher erwarten bei der zunehmenden Reizüberflutung Nachrichten und Anwendungen, die ihren Alltag bereichern oder in konkreten Situationen sogar helfen. Hier müssen Entscheider ansetzen und mehrwertstiftende Prozesse mit der iBeacon-Technologie anstoßen. Wir beraten Sie gerne bei der Planung und Umsetzung. Kontaktieren Sie uns hier.