21.11.2017

Forscher in Ulm bauen aktuell an einem Computer nach den Funktionsprinzipien des menschlichen Gehirns. So sollen Sinneseindrücke ausgewertet werden. Diese Hardware soll eine eigene Rechenarchitektur zusammenstellen. Prozessor und Speicher werden dabei wie bei Neuronen vereint und synaptisch zusammenarbeiten. Der Vorteil: Daten lassen sich viel schneller verarbeiten als mit einer klassischen Rechenarchitektur. Der erste Roboter dieser Art nennt sich Ninjabot und soll in ersten Tests Orientierungsaufgaben lösen. 

Smarte Fabrik und exzellentes Wissensmanagement

Künstliche Intelligenz besteht aus Methoden der Mathematik, welche Daten über definierte Algorithmen klassifizieren. Aus einer Masse an virtuellen Daten werden sinnvolle Aussagen gezogen. Unternehmen profitieren beispielsweise von intelligenten Automatisierungstechnologien, die über Sensorik eine Maschinensteuerung möglich machen. Bis 2025 wird die Bedeutung von künstlicher Intelligenz in der Fertigungsindustrie stark zunehmen. In den Bereichen Wissensmanagement und Sprachverarbeitung greift maschinelles Lernen ebenfalls. Steuererklärungen, Lohn- und Umsatzsteuer sowie Zollausgaben könnten dank künstlicher Intelligenz besonders schnell abgewickelt werden. Rechnungsprüfungen wären so überaus korrekt.