14.03.2017

Ob Siri, Alexa oder Google Now: Alle Systeme warten auf “Aktivierungswörter” und führen dann die Anweisungen des Sprechers aus. Die schlauen Systeme spielen so Musik ab, recherchieren nach Informationen oder terminieren den Wecker. Nicht jeder Sprachassistent verfügt über eine begleitende Smartphone-App, über die man Einstellungen regeln kann. Nichtsdestotrotz findet die Hauptinteraktion direkt mit dem Gerät statt. Benutzerfreundlichkeit und Sprachsteuerung führen also in Kombination zum Erfolg.

Der Input wird gesprochen. Fragen und Aufträge an Alexa und Co. lassen sich nicht eingeben; Suchergebnisse werden nicht auf einem Display angezeigt, sondern als Sprachnachricht ausgegeben. Die Geschwindigkeit der Sprachausgabe des Systems ist festgelegt. Nutzer müssen sich also an die Geschwindigkeit der Informationsaufnahme anpassen.

Herausforderungen bestehen bei Hintergrundgeräuschen. Sind diese zu laut, kann der Sprachassistent die Auftragswörter oftmals nicht richtig erfassen. Mehrere Mikrofone sind daher ratsam, um Sprachbefehle von Hintergrundgeräuschen zu unterscheiden. Die semantische Verarbeitung ist ein weiteres Feld, welches Hürden mit sich bringt. Das Wort “Time” wird von manchen Geräten als Timer interpretiert, andere Assistenten interpretieren hier eine generelle Suchanfrage.

Die großen Vorteile: Flexibilität und Effizienz

Nutzer erfreuen sich an der flexiblen Nutzung der Sprachbefehle, zum Beispiel während des Kochens. Hersteller sollten also darauf achten, dass der Bewegungsradius groß genug ist. 

So können Anwender schnell und genau mit den Sprachassistenten arbeiten. Führen Sie dazu entsprechende Usability-Tests durch. Wir unterstützen Sie gerne dabei.