19.05.2008

Onlinehändler, die ihren Webumsatz steigern wollen, sollten vor allem ihre Produktdarstellungen verbessern.Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Web 2.0 Experiences 2008 and Beyond" der Adobe-Tochter Scene 7, die 347 Unternehmen in den Bereichen Einzelhandel und Produktion, Agenturen und Hightech-Firmen nach deren Plänen befragte, um im Web das Kundenerlebnis zu verbessern und die Abschlussraten zu erhöhen.

 

Zoom-Funktionen wirken

So bewerteten Umfrageteilnehmer, die auf ihren Internetseiten bereits Zoom-Funktionen oder alternative Produktansichten integriert haben, die Wirkung dieser Features zehn bis 30 Prozent höher als die Wirkung anderer Funktionen. Darüber hinaus wurden Microsites, Videos, Webkataloge, personalisierte Shops, Blogs, Farbmusterauswahl, Schnellansichten, RSS sowie Produkttouren als umsatzeffiziente Tools angesehen.

 

Die Zahl der Websitebetreiber, die solche Funktionen bereits nutzen, ist jedoch noch verhältnismäßig gering: Lediglich jeder dritte Umfrageteilnehmer hat Zoom-Möglichkeiten oder alternative Ansichten integriert. Nur ein Viertel bietet seinen Besuchern Videos, personalisierte Onlineshops oder eine Farbmusterauswahl.

 

Allerdings wollen die Websitebetreiber noch in diesem Jahr ihre Online-Angebote kräftig aufstocken – und setzen dabei vor allem auf eine bessere Produktdarstellung, wie die Studie weiter zeigt: So planen 37 Prozent der Umfrageteilnehmer die Einführung alternativer Ansichten, 35 Prozent bereiten Videos vor, 34 Prozent wollen bei ihren Dienstleistern 360-Grad-Drehungen einführen und 33 Prozent planen Schnellansichten oder Rollover.

 

Web-2.0-Offensive

Doch auch Web-2.0-Features spielen im Jahr 2008 bei vielen Websitebetreibern eine wichtige Rolle: So beabsichtigt mehr als jeder Dritte Benutzerbewertungen, Ranglisten und Kommentare zu integrieren und 34 Prozent planen einen eigenen Blog. Darüber hinaus hoffen auch viele Umfrageteilnehmer auf eine positive Wirkung einer persönlicheren Kundenansprache: 33 Prozent wollen personalisierte Nachrichten auf der ganzen Website einführen, 31 Prozent haben personalisierte Shops mit Kundenkonto, Profil und Produktfavoriten im Hinterkopf.

 

via: Internet World Business