02.07.2014

Immer mehr Menschen zieht es vom Land in die Stadt. 2050 sollen sogar 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten wohnen, so eine UN-Prognose. Die Städte müssen dazu belastbare Infrastrukturen schaffen, sicherer, grüner und lebenswerter werden. Die globale Städteinitiative “Microsoft CityNext” will genau das gewährleisten, mithilfe einer Digital-Offensive. Hamburg und Barcelona nehmen bereits an der Initiative teil.

Gemeinsam für die Stadt von morgen

Die Initiative “Microsoft CityNext” steht unter dem Motto “Gemeinsam für die Stadt von morgen”. Zehn Städte haben sich bereits angeschlossen, darunter Moskau, Buenos Aires, Philadelphia, Hamburg und Barcelona. Im Fokus der Initiative steht eine moderne Informationstechnologie für die Verwaltung einer Stadt. Die Metropolen entwickeln sich zunehmend zu Dienstleistern, die die Interessen Ihrer Bürger erfüllen. Sei es die Stadtplanung, das Gesundheitsmanagement oder der demografische Wandel: Die Herausforderungen für die Städte wachsen. IT-Trends wie Big Data, Cloud Computing oder das mobile Internet greifen hier als Maßnahme für eine moderne und bürgernahe Stadtverwaltung. Als Handlungsspektrum von “City Next” dienen acht definierte Funktionsbereiche:

 

  • Stadtverwaltung
  • Öffentliche Sicherheit & Justiz
  • Gesundheit & Soziales
  • Bildung
  • Energie & Wasserversorgung
  • Stadtplanung
  • Tourismus & Kultur
  • Transport & Verkehr

„Moderne ITK-Technologien liefern konkrete Lösungen für die erforderliche Modernisierung des öffentlichen Sektors. Dabei verfolgen wir mit Microsoft CityNext einen Ansatz, der weit über IT-Infrastrukturen hinaus geht und die Stadt als modernen Dienstleister für die Interessen seiner Bürger in den Mittelpunkt rückt.“ Dazu zählen unter anderem Themen wie Energieversorgung, Gesundheitsmanagement, Stadtplanung oder Mitwirkungsmöglichkeiten”, sagt Christian P. Illek, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland.

 

Hamburg setzt auf vernetzte Schulen

Die Hansestadt Hamburg hat bei der Vernetzung aller Schulen durch die Initiative enorm aufgerüstet. Mit einer modernen Informationstechnologie liegt Hamburg bundesweit an der Spitze, so abendblatt.de. Die Hamburger Schüler lernen mit elektrischen Tafeln, interaktiven Whiteboards und weiteren digitalen Medienausstattungen. Lehrerinnen und Lehrer können so elektronische Mittel in den Unterricht einbinden und den Lernstoff zum Beispiel durch Videos vermitteln.

Doch auch in Sachen Verwaltung liegt Hamburg weit vorn. Die eingesetzte IT ermöglicht es, den Bürgerinnen und Bürgern Dienste über das Internet anzubieten, zum Beispiel Auskünfte aus dem Melderegister, um einen alten Klassenkameraden wiederzufinden. Mehr als 100.000 Hamburgerinnen und Hamburger haben sich bereits einmalig für das städtische Internetangebot angemeldet.

 

Big Data: Barcelona analysiert Verkehr und Transport

Das “City Dashboard” Barcelonas ist ein weiteres Best Practice. Alle Systeme aus dem Bereich Verkehr und Transport werden in diesem Dashboard vereint. Parallel können die Bürger über eine Web-Applikation verfügen, eingepflegte Daten abrufen oder eigene Hinweise wie Staumeldungen angeben. Die Analyse von Verkehrs- und Umweltsensoren dank Big Data-Technologien wird von der Stadt Barcelona effektiv eingesetzt.

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Moderne IT wird die Zukunft der Städte prägen. Intelligente Systeme ermöglichen unter anderem eine zentrale Energieversorgung, smartes Wohnen oder permanent verfügbare Kommunikationsnetze. Tipps, wie auch Sie Ihre IT neu erfinden, erhalten Sie hier.