14.03.2013

TV-Quote war gestern, heute gilt die Bewegtbild-Quote. Warum? Mediatheken und Bewegtbild-Livestreams im Internet boomen. Bereits jeder Dritte schaut wöchentlich Online-Videos – um nur ein Format von einer Vielfalt aus Bewegtbild-Content zu nennen. Darüber hinaus hält Bewegtbild Einzug auf Smartphones - ebenfalls ein Wachstumsmarkt par excellence. Das Marktforschungs-Unternehmen Forrester bringt es auf den Punkt und zeigt gleichzeitig die hohe Relevanz auf: Video ist der am schnellsten wachsende Bereich bei den digitalen Inhalten.

Erstveröffentlichung auf Corporate-Website

Bewegtbild-Content sollte erst auf der unternehmenseigenen Website ausgespielt werden. Wird das Video zuerst auf externen Portalen wie z. B. YouTube publiziert, erkennt es Google unter Umständen als Double Content an und stuft es geringer ein. Auf der Unternehmenspräsenz wird das Video von Google als originär indiziert was sich positiv auf das Ranking auswirken kann. Anschließend sollte die Veröffentlichung auf externen Portalen wie YouTube, Vimeo und Co. erfolgen.

Titel mit Keyword

Gut benannt ist halb gewonnen. Ganz so einfach ist es in der Realität zwar nicht, aber der Video-Titel gehört dennoch zu den wichtigsten Rankig-Faktoren. Der Titel sollte den Video-Content daher möglichst treffend wiedergeben und gleichzeitig klickaktivierend sein.

Dateiname

Neben dem Titel mit Keyword ist der Dateiname der wichtigste Ranking-Faktor bei Video-SEO. Auch hierbei gilt es, die intelligente und prägnante Benennung zu finden. Beachten Sie: Weder die übermütige Verwendung von Keywords, noch eine abstrakte Schreibweise verhelfen zum Erfolg. Sonderzeichen werden von Suchmaschinen ungern gesehen.

Tags hinterlegen

Suchmaschinen wie Google und Co. beachten die hinterlegten Tags nicht. Das interne Ranking des Streaming-Portals aber schon. Aus diesem Grund sollten themenspezifische Tags immer mitgepflegt werden. Suchen Nutzer beispielsweise intern, wird ihr Video dank der Tags mit angezeigt.

Verlinkungen einbauen

Das Beschreibungsfeld unter den Videos wird oft vernachlässigt. Dabei ist es von Google und YouTube sogar gewollt, den Beschreibungstext mit Verlinkungen zu versehen. Diese sollten sich immer im Sichtfeld des Nutzers befinden und nicht erst nach Aufklappen anklickbar sein.

Vorschaubild

Das Video-Thumbnail ist bei Einbindung auf vielen Kanälen zu sehen, ob nun in der Suchergebnisliste von Google und YouTube oder im Social-Stream von Facebook. Klickanimierend sollte es dabei immer sein.

Social Signals beachten

Soziale Faktoren spielen auch bei Video-Suchmaschinen-Optimierung eine große Rolle. Likes, Shares, Tweets und +1-Empfehlungen werden für Google immer wichtiger und lassen das Ranking maßgeblich beeinflussen. Die Angriffsfläche für negatives Feedback sollte bei Coporate-Videos möglichst gering gehalten werden, denn negative Bewertungen lassen Nutzer abwandern.

Fazit

Google listet in seinen Suchanfragen der Universal Search immer öfter auch passende Clips von YouTube und etlichen anderen Video-Plattformen. Online-Markeeter haben dabei verschiedene Möglichkeiten, speziell On- aber auch Off-Video-Optimierung bieten sich an. Hinzu kommen sich noch Aspekte wie die Social Signals.