19.12.2014

Videos zählen zu den meistgenutzten Inhalten auf jeglichen Endgeräten. Marketing-Entscheider haben daher große Erwartungen an die eigenen Bewegtbild-Kampagnen, denn sie sollen hohe Reichweite erzielen und sich auch auf vielen anderen Ebenen als effizientes Marketing-Instrument erweisen. Programmatic-Video-Advertising spielt hier eine große Rolle, denn es automatisiert Videowerbung im Publisher-Umfeld.

Video Ad

Generell wird die Schaltung von Videoanzeigen immer stärker von den Nutzern akzeptiert. 88,5 Prozent der Deutschen begrüßen Video-Werbung auf redaktionellen Seiten und empfinden es als geringen Störfaktor, dies ergibt eine Untersuchung von Teads, dem Pionier im Bereich Outstream-Video-Werbung. Laut PricewaterhouseCoopers sollen die Erlöse aus der Online-Video-Werbung in den nächsten fünf Jahren pro Jahr um circa 23 Prozent ansteigen. 2017 soll das Volumen satte 500 Millionen Euro betragen. Diese Prognosen zeigen, dass Onlinebewegtbild das am schnellsten wachsende Werbesegment im deutschen Raum wäre.

Marketeer suchen aktuell nach einer effizienten Schnittstelle, welche die Publikation von Video-Kampagnen in die Automatisierung hebt. Das automatisierte Einbuchen von Spots in Online-Bewegtbild-Content nennt sich Programmatic Video-Advertising. Advertiser und Publisher profitieren dabei gleichermaßen: Der Einkaufs- und Verkaufsprozess von Video-Content minimiert nicht nur die Kosten und Fehlerquote, sondern beschleunigt auch gesamten Publikationsprozess. Beispielsweise stehen spezielle Programmatic-Buying-Plattformen zur Verfügung, über die die Abläufe der Werbebuchungen automatisiert und zügig ablaufen.

Bewegtbild-Werbung bietet den klaren Vorteil, dass sie Nutzer auf jedem Endgerät und ortsunabhängig erreicht werden. User konsumieren heutzutage so wenig klassische TV-Inhalte wie noch nie. Innerhalb von Videonetzwerken können User zielgenau und kanalübergreifend angesprochen werden. Das Schalten von mehreren Ads zu unterschiedlichen Produkten oder Themen-Specials ist ebenfalls möglich.

In-Page-Platzierung boomt

Videoanzeigen werden in der Regel als Pre-, Mid- oder Post-Roll platziert. D.h. sie laufen vor, während oder nach einem Video-Clip ab. Die aktuelle Entwicklung zeigt jedoch, dass die Anzeigen bevorzugt In-Page, sprich auf einem prominenten Werbeplatz auf der Website, ausgespielt werden. Diese werden zunehmend über einen Cloud-Dienst programmatisch gebucht. Ob dieser Prozess die klassischen Buchungen ablösen wird, bleibt abzuwarten. Experten gehen davon aus, dass beide Buchungen parallel existieren werden.

Qualität ist das A und O

Wie bei allen Content-Inhalten gilt auch im Bewegtbildsektor: die Qualität ist erfolgsentscheidend. Videowerbung ist generell schon brandingorientiert, sodass Marketeer prinzipiell ihr Augenmerk auf Mehrwert, relevante Messages und ein passendes Publikations-Umfeld legen sollten.

Ob Website, Point of Sale oder Messen: Geben Sie Ihrer Marke ein Gesicht. Führen Sie in einem Video vor, wie Ihr Produkt zu handhaben ist oder transportieren Sie Sachverhalte durch die Kraft der Bilder. Für eine gelungene Bewegtbild-Produktion wird die Markenbotschaft mit einer kreativen Projektumsetzung vereint.

Smart-TV: Das Device der Zukunft?

Der Smart-TV gilt als die nächste Stufe im Bewegtbild-Sektor. Jeder zehnte deutsche Nutzer geht regelmäßig über die Internetverbindung seines TV-Geräts online. Das Potenzial, sich hier als Werbetreibender zu platzieren ist also hoch. Die Internetnutzung über ein TV-Gerät schlägt die Brücke zum mobilen Trend. Klassische Zugänge wie der Desktop-PC werden bereits seltener für die Online-Zeit genutzt. Marketeer sollten sich hier also positionieren und auf die Devices der Zukunft setzen. Wir beraten Sie gerne dabei!